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Schneller in die Freiheit

Schneller in die Freiheit

Georg Frank Seis (l.) wurde die Weihnachtsamnestie schon gewährt. Er ist frei. Benjamin Lämmel (Mitte) und Andreas Momberg (r.) hoffen noch darauf.roderfeld

Ickern. In Ickern befindet sich die Justizvollzugsanstalt (kurz: JVA) von Castrop-Rauxel. Dort sind Menschen inhaftiert, die etwas verbrochen haben. Die zum Beispiel einer anderen Person etwas gestohlen oder sie absichtlich verletzt haben. Sie werden von einem Gericht normalerweise zu einer Geld- oder einer Freiheitsstrafe verurteilt. Eine Geldstrafe kann vom Verurteilten abbezahlt werden. Eine Freiheitsstrafe bedeutet, dass der Verurteilte für einen bestimmten Zeitraum ins Gefängnis muss. Er wird inhaftiert. Zur Weihnachtszeit wird einigen Inhaftierten in Nordrhein-Westfalen die sogenannte Weihnachtsamnestie gewährt. Das Wort „Amnestie“ hat sich aus dem altgriechischen Wort „amnestia“ entwickelt und bedeutet Vergessen oder auch Vergeben. Weihnachtsamnestie bedeutet demnach, dass den Inhaftierten vergeben wird, damit sie das Weihnachtsfest in Freiheit und zusammen mit Familie und Freunden verbringen können. Sie werden also, bevor ihre Haft offiziell endet, begnadigt und vorzeitig entlassen. So einfach ist das aber nicht. Es kommen nur Inhaftierte in Frage, deren Strafe sowieso zwischen dem 3. November und 6. Januar endet. Sie dürfen in Haft auch keinen Quatsch angestellt haben: Wenn sie etwa gegen eine Regel verstoßen haben ist es unwahrscheinlich, dass die Amnestie gewährt wird. In der JVA in Castrop-Rauxel warten die Inhaftierten Benjamin Lämmel und Andreas Momberg noch auf Rückmeldung von der Staatsanwaltschaft. Die entscheidet darüber, ob sie vorzeitig entlassen werden oder nicht. Georg Frank Seis hatte Glück: Er wurde begnadigt und seine Haft beendet. Jetzt ist er wieder frei.Anna-Lena Roderfeld

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