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Das Morgen-Update

Schwerer Geisterfahrer-Unfall, Leck in Öl-Pipeline, tödliche Challange

NRW Ein Geisterfahrer auf der A1 verursacht einen schweren Unfall mit fünf Verletzten, die Jamaika-Verhandlungen laufen weiter. 795 000 Liter Öl sind aus einem Leck in einer Pipeline ausgelaufen, Siemens-Beschäftigte in Mülheim bangen heute um ihre Jobs. Die Bambi-Verleihung, einneuer Prozess zur tödlichen Cold-Water-Challange im Münsterland und mehr: Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Das Wetter Heute wird das Wetter wieder ein bisschen freundlicher. Bei wenigen Wolken scheint die Sonne auch mal etwas länger. Das Thermometer klettert dabei auf 6 bis 11 Grad.

Der Verkehr

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Ein Geisterfahrer hat auf der Autobahn 1 bei Mechernich in der Eifel einen schweren Autounfall mit fünf Verletzten verursacht. Nach Angaben der Polizei fuhr ein 67 Jahre alter Autofahrer mit seinem Wagen an der Anschlussstelle Euskirchen/ Wißkirchen in die falsche Richtung auf. Nach etwa eineinhalb Kilometern stieß das Auto mit einem entgegenkommenden Wagen auf der Überholspur zusammen. Zwei weitere Autos fuhren in die Unfallstelle. Der Unfallverursacher wurde lebensgefährlich verletzt, vier weitere Personen schwer.

  • Nach rund 15 Stunden Beratungen haben die Unterhändler der Jamaika-Parteien CDU, CSU, FDP und Grünen am frühen Morgen ihre Sondierungen auf den Mittag vertagt. Auch am Samstag solle noch weiter verhandelt werden, hieß es. Die Unterhändler hätten in vielen Bereichen Gemeinsamkeiten festgestellt, sagte FDP-Chef Christian Lindner. Allerdings gebe es noch unterschiedliche Auffassungen besonders in der Migrations- und Finanzpolitik. Kanzlerin Angela Merkel sagte nach Ende der Gespräche nur: „Guten Morgen. Heute geht’s weiter.“

BERLIN Und dann vertagten sie sich doch: Die Jamaika-Unterhändler haben in der Nacht fast bis zum Morgengrauen um ihre Postitionen gerungen.Das 15 Stunden lange Pokern der nächtlichen Verhandlungen in Berlin war nervenzehrend.mehr...

  • Bei einem Leck in der Keystone Pipeline sind im US-Bundesstaat South Dakota rund 795 000 Liter Öl ausgetreten. Das teilte die Betreiberfirma TransCanada mit. Die Pipeline sei abgeschaltet worden, nachdem ein Druckabfall bemerkt worden sei. Der betroffene Abschnitt sei innerhalb von 15 Minuten isoliert worden. Ein Mitarbeiter des Umweltministerium des Bundesstaates sagte dem Sender NBC, es sehe so aus, als sei das Öl auf eine landwirtschaftliche Fläche geflossen und habe keine Gewässer erreicht.

  • Tränen bei Diane Kruger, eine schmissige Dankesrede von Fatih Akin, Auftritte von Helene Fischer und ein bisschen Hollywood: In Berlin ist am Abend zum 69. Mal der Medienpreis Bambi verliehen worden. Heino Ferch und Alicia von Rittberg wurden mit dem Preis in der Schauspiel-Sparte ausgezeichnet. Der australische Schauspieler Hugh Jackman erhielt die erste Trophäe des Abends. Regisseur Fatih Akin und Hauptdarstellerin Diane Kruger bekamen für das NSU-Drama „Aus dem Nichts“ den Sonderpreis der Jury.

  • Alexander Zverev hat das Halbfinale der Tennis-Weltmeisterschaft verpasst. Der 20-Jährige aus Hamburg unterlag am Abend in London in seinem dritten Gruppenmatch bei den ATP Finals dem US-Amerikaner Jack Sock 4:6, 6:1, 4.5 und wurde Dritter seiner Gruppe. Für WM-Neuling Zverev ist das Turnier damit beendet, Sock spielt am Samstag gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow um den Einzug in das WM-Finale am Sonntag.

  • Schockrocker Marilyn Manson hat am Abend in Hamburg seine Deutschlandtour gestartet. Bei seinem Konzert in der Alsterdorfer Sporthalle vor 5500 Zuschauern trug er einen Stützstiefel am linken Bein und konnte sich nur mit Hilfe seiner Roadies fortbewegen, die in Krankenhauskitteln selbst Teil der Bühnenshow wurden. Mansons Verletzung ist die Folge eines Unfalls, den der Musiker Ende September während eines Auftritts in New York City erlitten hatte, als Teile der Bühnendekoration auf ihn gefallen waren. Die Fans feierten ihn trotzdem.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Siemens-Manager wollen den Beschäftigten des Standortes in Mülheim an der Ruhr im Detail die geplanten Rotstiftpläne vorstellen. Der Elektrokonzern will wegen der Probleme in seiner Kraftwerks- und in der Antriebssparte weltweit insgesamt rund 6900 Arbeitsplätze streichen. An dem Standort Mülheim an der Ruhr sollen demnach 640 Stellen wegfallen. An den anderen Siemens-Standorten in Nordrhein-Westfalen sind nach den Unternehmensangaben vom Donnerstag keine Einschnitte geplant. In Mülheim an der Ruhr stellt das Unternehmen mit 4500 Beschäftigten Dampfturbinen und Generatoren her, inklusive der Auszubildenden sind dort 4700 Menschen für den Konzern tätig.

  • Ist eine US-Militärbasis für einen Gastschüler aus Deutschland als Wohnort zumutbar? Mit dieser Frage muss sich das Landgericht Düsseldorf auseinandersetzen. Der Vater des Schülers hatte den geplanten Aufenthalt seines Sohnes storniert, nachdem er herausbekommen hatte, dass dessen Gastfamilie auf der US-Basis Fairschild im Bundesstaat Washington lebt. Nun streitet er sich mit dem Düsseldorfer Anbieter des Auslandsaufenthalts um 6600 Euro. Vereinbart war, dass die Gastfamilie eine „Familie mittlerer Art und Güte“ sein sollte. Das Gericht hat aber bereits darauf hingewiesen, dass aus der Tatsache, dass die Gasteltern auf einer Militärbasis leben, nicht das Gegenteil geschlossen werden könne. Maßgeblich seien die konkreten Lebensumstände.

  • Das Oberlandesgericht Hamm verhandelt über die zivilrechtlichen Folgen des Unglücks bei einer „Cold-Water-Challenge“ 2014 im Münsterland. Damals war ein 34 Jahre alter Familienvater gestorben, als die Schaufel eines Teleskopladers auf ihn stürzte. Mehrere Personen wurden verletzt. Die Familie des Toten fordert Schadenersatz. Bei dem Verfahren geht es um die Höhe des Geldbetrages. Bei der „Cold-Water-Challenge“ ließen sich vor Jahren Einzelne oder Gruppen zumeist vor laufender Kamera und in voller Bekleidung mit kaltem Wasser übergießen.

  • Die Umweltminister von Bund und Ländern beraten heute in Potsdam über Klimafragen und den Umgang mit Wölfen. Unter anderem geht es um die Folgen des Dieselskandals und die Luftreinhaltung in den Städten.Weil aber derzeit die Bildung einer neuen Bundesregierung ansteht, sind konkrete Beschlüsse ungewiss. Fortschritte könnte es dagegen beimThema Wölfe geben. Landwirte fordern Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Tiere, weil Wölfe Weidetiere wie etwa Schafe reißen.Umweltschützer betonen hingegen den Artenschutz.

  • Der Langenscheidt-Verlag gibt am Mittag in München das „Jugendwort des Jahres“ bekannt. Zur Auswahl standen zunächst 30 Begriffe, die zeigen sollen, wie die Jugend von heute spricht. Per Online-Abstimmung wurden zehn davon in die Endrunde gewählt. Die Favoriten der User: „geht fit“ als Bezeichnung für etwas, das klar geht, und „napflixen“ für ein Nickerchen während eines Films. Doch nicht das Voting entscheidet, sondern eine 20-köpfige Jury - darunter YouTuber, Blogger und Sprachwissenschaftler.

  • Die Weltklimakonferenz in Bonn endet heute, doch besonders Geldthemen waren bis zuletzt noch offen. So müssen die Staaten noch klären, aus welchen Quellen künftig der Fonds zur Anpassung armer Länder an den Klimawandel gespeist werden soll. Auch um andere Verfahrensfragen zur künftigen Klimaschutz-Finanzierung wurde noch gerungen.

  • Als erster deutscher Außenminister seit mehr als 20 Jahren führt Sigmar Gabriel (SPD) heute bilaterale politische Gespräche in Weißussland. Er wird in Minsk mit seinem Kollegen Wladimir Makej sprechen, auch ein Treffen mit Präsident Alexander Lukaschenko ist nicht ausgeschlossen.

  • Im Ringen um eine mögliche Auslieferung nach Spanien wird der entmachtete katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont in erster Instanz vor einem belgischen Untersuchungsgericht angehört. Die Anhörung ist nicht öffentlich. Puigdemont hatte sich in der Krise um die mögliche Abspaltung Kataloniens von Spanien vor gut zwei Wochen nach Belgien abgesetzt und damit einer Festnahme entzogen.

  • Beim Sozialgipfel in Göteborg will die Europäische Union sich feierlich zur Stärkung von Arbeitnehmerrechten und sozialen Mindeststandards in allen 28 Mitgliedsstaaten bekennen. Eine neue „Säule sozialer Rechte“ verspricht unter anderem ein Recht auf faire Löhne, einen geregelten Kündigungsschutz, Absicherung bei Arbeitslosigkeit sowie Gesundheitsversorgung und Pflege.

  • Der Berlin-Brandenburger Flughafen-Aufsichtsrat berät über den geplanten Ausbau des BER. Der neue Hauptstadtflughafen ist zwar nach jahrelanger Verzögerung noch nicht in Betrieb, der Berliner Luftverkehr ist inzwischen jedoch stark gewachsen.

  • Die Volkswagen-Aufsichtsräte kommen in Wolfsburg zu Beratungen über den nächsten Budget-Plan des Autoriesen zusammen. Der Hersteller will seine Investitionen für die kommenden fünf Jahre von den Kontrolleuren absegnen lassen. Dabei dürfte es sich um hohe zweistellige Milliardenbeträge handeln.

  • Ein Mann aus Baden-Württemberg muss sich von an wegen Mordes an seiner Frau vor dem Landgericht Karlsruhe verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, der 50-Jährigen im Mai an ihrer Arbeitsstätte, einer Kita in Pforzheim, aufgelauert zu haben. Der damals 53 Jahre alte Angeklagte habe die Frau mit zahlreichen Messerstichen so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus starb.

  • Ein umstrittener Facebook-Eintrag von Til Schweiger beschäftigt das Landgericht Saarbrücken. Vorgeladen hatte das Gericht den 53-Jährigen, weil er eine private Nachricht einer Frau samt seiner Antwort auf seiner Facebookseite veröffentlicht hat. Die Saarländerin sieht ihr Persönlichkeitsrecht verletzt und verlangt, dass Schweiger den Eintrag löscht.

  • Borussia Dortmund will zum Auftakt des 12. Spieltags der Fußball-Bundesliga beim VfB Stuttgart zurück in die Erfolgsspur. Der Tabellendritte ist seit vier Spielen ohne Sieg - verzichtet in Stuttgart aber überraschenderweise auf Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang. Der Gabuner steht aus disziplinarischen Gründen nicht im BVB-Kader.

DORTMUND Große Überraschung beim BVB: Die Schwarzgelben fliegen ohne Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang nach Stuttgart. Hintergrund ist eine disziplinarische Maßnahme. Beim VfB soll am Freitag dennoch die Trendwende gelingen.mehr...

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor...

...21 Jahren wurde der Instant Messanger ICQ zum ersten Mal zum Herunterladen angeboten. Das Chat-Programm wurde zu einem der meistgenutzten der Welt. Im November 2003 benutzten es 160 Millionen Menschen.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

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