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Sehr guter „Tatort“ aus Münster

Berlin. Der „Tatort“ aus Münster ist eine Klasse für sich. Er hat in der Regel drei bis vier Millionen Zuschauer mehr hat als jeder andere „Tatort“. Thiel und Boerne sind auch diesmal wieder erfolgreich.

Sehr guter „Tatort“ aus Münster

Jan Josef Liefers (l) und Axel Prahl in Münster bei Dreharbeiten zum "Tatort - Gott ist auch nur ein Mensch". Foto: Rolf Vennenbernd

Es war wieder einmal ein starker Auftritt des „Tatort“-Duos aus Münster - aber kein Rekordwert: 12,89 Millionen Zuschauer verfolgten am Sonntagabend ab 20.15 Uhr den ARD-Krimi „Gott ist auch nur ein Mensch“, in dem die Ermittler Thiel (Axel Prahl) und Boerne (Jan Josef Liefers) mehrere Morde am Rande der Skulpturtage in der westfälischen Unistadt klären müssen. Der Marktanteil betrug 34,0 Prozent.

Im April erzielten Prahl und Liefers ihren Bestwert: Im Schnitt 14,56 Millionen Zuschauer interessierten sich damals für den Fall „Fangschuss“ aus Münster - die beste „Tatort“-Quote der vergangenen 25 Jahre. Die Episode „Schwanensee“ verbuchte 2015 rund 13,69 Millionen Zuschauer, die „Feierstunde“ 2016 rund 13,31 Millionen und „Erkläre Chimäre“ 2015 im Schnitt 13,03 Millionen.

Die Hauptausgabe der „Tagesschau“ um 20 Uhr schalteten allein im Ersten 8,43 Millionen Menschen (23,6 Prozent) ein. Nach dem „Tatort“ blieben 4,41 Millionen Zuschauer (15,0 Prozent) bei Anne Wills Polittalk rund um die Sondierungsgespräche zur Bildung einer Jamaika-Koalition im Bundestag dran.

Deutlich hinter dem „Tatort“ platzierte sich um 20.15 Uhr das ZDF-Drama „Rosamunde Pilcher: Wenn Fische lächeln“ mit Friederike Ott und Ben Blaskovic, das 4,19 Millionen Zuschauer (11,0 Prozent) sahen. Die Sat.1-Musikshow „The Voice of Germany“ kam auf 3,82 Millionen Zuschauer (11,1 Prozent) und der RTL-Actionfilm „Fast & Furious“ mit Vin Diesel auf 2,78 Millionen (8,2 Prozent).

Auf den ProSieben-Bibelfilm „Noah“ mit Russell Crowe entfielen 1,66 Millionen Zuschauer (5,1 Prozent), auf die Vox-Show „Grill den Henssler“ 1,36 Millionen (4,5 Prozent), auf die RTL-II-Komödie „Chuck und Larry - Wie Feuer und Flamme“ 0,74 Millionen (2,1 Prozent) und auf den ZDFneo-Krimi „Der Kommissar und das Meer: In einem kalten Land“ 0,67 Millionen (1,8 Prozent).

Im Schnitt liegt das ZDF seit Jahresbeginn unter den deutschen Fernsehsendern mit einem Marktanteil von 13,0 Prozent vorne. Es folgt das Erste mit 11,2 Prozent vor dem privaten Marktführer RTL mit 9,3 Prozent. Dahinter liegen Sat.1 (6,7 Prozent), Vox (5,1 Prozent), ProSieben (4,5 Prozent), Kabel eins (3,5 Prozent), RTL II (3,1 Prozent), ZDFneo (2,9 Prozent) und Super RTL (1,7 Prozent).

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