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Skeletonpilotin Lölling gewinnt Weltcup in Whistler

Whistler. Welt- und Europameisterin Jacqueline Lölling hat beim dritten Weltcup der Saison ihren ersten Saisonsieg eingefahren.

Skeletonpilotin Lölling gewinnt Weltcup in Whistler

Weltmeisterin Jacqueline Lölling gewann in Whistler. Foto: Darryl Dyck

Die Weltcup-Gesamtsiegerin von der RSG Hochsauerland fuhr auf der Hochgeschwindigkeitspiste in Whistler mit 142,81 Stundenkilometern in ihrer eigenen Liga und verfehlte den Bahnrekord im ersten Lauf nur um drei Hundertstel. Nach zwei Läufen gewann sie mit 0,23 Sekunden Vorsprung vor der Kanadierin Jane Channel. Die WM-Zweite Tina Hermann vom WSV Königssee kam auf der Olympia-Bahn von 2010 auf Rang drei.

Anna Fernstädt aus Berchtesgaden, die aufgrund ihrer guten Leistungen von Bundestrainer Jens Müller für Sophia Griebel nachträglich nominiert wurde, kam auf Platz sechs. „Nach dem Ergebnis des Weltcups in Whistler wird über die weiteren Starts entschieden“, meinte Müller. Lölling (585 Punkte) übernahm mit dem Sieg die Führung im Gesamt-Weltcup vor Hermann (554) und Elisabeth Vathje (546) aus Kanada.

Nicht am Start war die Russin Elena Nikitina, die zuvor den Weltcup in Park City gewann. Die Olympia-Dritte von Sotschi wurde wie Olympiasieger Alexander Tretjakow sowie die bei den Winterspielen 2014 medaillenlos gebliebenen Maria Orlowa und Olga Potylyzina vom Internationalen Olympischen Komitee wegen Dopings lebenslang gesperrt. Es wird erwartet, dass die Athleten die Sperre beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne anfechten. Diesen Vorgang hatten sie bereits in der Vorsaison erlebt, da erhielten die Russen vom CAS mangels Beweisen wieder eine Startberechtigung.

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