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Skulptur Projekte: Zehn Werke bleiben womöglich in Münster

Münster. Klanginstallation und Ofenskulptur: Nach dem Ende der Großausstellung Skulptur Projekte 2017 sind zehn Werke für einen dauerhaften Verbleib in der Stadt im Gespräch. Insgesamt gab es mehr als 30 Werke in der Ausstellung. „Es steht eine vergleichbare Anzahl wie bei der letzten Schau 2007 zur Diskussion“, sagte Frauke Schnell, Leiterin des Kulturamts der Stadt Münster. Die Stadt selbst prüfe den Ankauf von sechs Werken - darunter die Klanginstallation am Hauptbahnhof von Emeka Ogboh und die Skulptur in der Form eines Ofens von Oscar Tuazon.

Die Entscheidung stehe noch aus, erklärte Schnell. Derzeit werde geprüft, welche Finanzmittel es dafür brauche. Das LWL Museum für Kunst und Kultur hat laut Sprecher Frank Tafertshofer bereits eine Arbeit von Koki Tanaka angekauft und erwägt den Erwerb eines weiteren Werks. Beide sollen im Museum gezeigt werden. Ein privater Sammler habe außerdem die Arbeit von Hervé Youmbi gekauft und dem Museum zur Verfügung gestellt.

Möglicherweise gibt es auch eine neu geschaffene Version des Publikumslieblings „Sketch for a Fountain“ der Künstlerin Nicole Eisenman in der Stadt. Die ursprüngliche Brunnenskulptur wurde während der Schau mehrmals beschädigt. Eine neu gegründete Bürgerinitiative setzt sich für eine permanente Skulptur von Eisenman ein.

Die Skulptur Projekte gelten als eine der weltweit wichtigsten Skulpturenschauen und finden alle zehn Jahre in Münster statt. Eines der Wahrzeichen der Stadt - die drei überdimensionalen Billardkugeln am Aasee von Claes Oldenburg - stammt von der ersten Schau 1977.

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