Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Soldat soll Kameradinnen auf Übungsplatz missbraucht haben

Kiel/Panker. Wegen einer möglichen Sexualtat ermittelt die Kieler Staatsanwaltschaft gegen einen Unteroffizier. Er wurde am Freitagabend aber wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Ein dringender Tatverdacht bestehe zurzeit nicht.

Soldat soll Kameradinnen auf Übungsplatz missbraucht haben

Auf einem Truppenübungsübungsplatz im Kreis Plön sollen zwei Soldatinnen sexuell missbraucht worden sein. Foto: Christian Charisius

Auf einem Truppenübungsübungsplatz in Schleswig-Holstein sollen zwei Soldatinnen sexuell missbraucht worden sein. Die Polizei bestätigte entsprechende Medienberichte.

Ein 29 Jahre alter Unteroffizier war in der Nacht zum Freitag in Gewahrsam genommen worden, kam aber wieder auf freien Fuß. „Der Beschuldigte ist auf Anordnung der Staatsanwaltschaft aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden, da ein dringender Tatverdacht zurzeit nicht besteht“, teilte der Sprecher der Kieler Staatsanwaltschaft, Oberstaatsanwalt Axel Bieler, mit. „Die Ermittlungen werden fortgesetzt.“

Die Polizei hatte zuvor Medienberichte bestätigt, ein Soldat stehe im Verdacht, auf dem Truppenübungsplatz Todendorf in der Gemeinde Panker an der Ostsee am Donnerstagabend nach einem Trinkgelage zwei Soldatinnen auf ihrem Zimmer sexuell missbraucht zu haben. Alle seien alkoholisiert gewesen. Vor dem Trinkgelage habe es eine Übung gegeben.

Feldjäger hätten den 29-Jährigen nachts festgenommen und der Polizei übergeben, sagte Bieler der Deutschen Presse-Agentur. Die Ermittlungen zum Tatgeschehen lägen jetzt bei der Staatsanwaltschaft. Zu welcher Einheit der Unteroffizier und die beiden Soldatinnen gehören, blieb offen. Die Frauen seien 18 und 22 Jahre alt.

Beim Bundesverteidigungsministerium in Berlin ist der Vorfall bekannt. Unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wollte sich ein Sprecher dazu aber nicht äußern.

Die Bundeswehr gerät immer wieder in die Schlagzeilen. Im Zuge der öffentlichen Diskussion um mehrere Skandale bei der Bundeswehr hat auch die Zahl der internen Beschwerden über sexuelle Belästigung, rechtsextreme Auswüchse und Fehlverhalten von Vorgesetzten massiv zugenommen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Panorama

„Winterintermezzo“ vorbei - grüne Weihnachten erwartet

Offenbach. Zum Wochenstart gab es teils ausgiebigen Schneefall - grau, trüb und wärmer geht es in der Vorweihnachtswoche weiter. Das von Tief „Andreas“ verursachte „Winterintermezzo“ sei bereits beendet, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit.mehr...

Panorama

Urlaub: Für die Mehrheit ist Sicherheit wichtiger als Sonne

Hamburg. Anschläge, Gewalt, Unruhen und hohe Kriminalität schrecken Touristen ab. Die Deutschen fühlen sich mehrheitlich nur noch in wenigen Ländern als Urlauber wohl und sicher.mehr...

Panorama

Woche beginnt schneereich: Weiße Weihnacht möglich

Offenbach. Schon am Wochenende vor Weihnachten gibt es in vielen Teilen Deutschlands Eis und Schnee. Wintersportler nutzen die Gelegenheit, etwa zu Ausflügen in den Harz. Zum Wochenstart bleibt es kalt. DIe Straßen werden glatt, am Frankfurter Flughafen drohen Flugausfälle.mehr...

Panorama

Verband: Pfefferspray-Attacken in Schulen sind kein Jux

Berlin. Immer wieder versprühen Jugendliche Reizgas in der Schule. Was meist nur ein Spaß sein soll, endet oft in ärztlicher Behandlung. Trotzdem ist Pfefferspray weiterhin in Drogeriemärkten zu kaufen.mehr...

Panorama

Hessens Justiz will Drogen-Bitcoins schnell zu Geld machen

Frankfurt/Gießen. Eine Kombination aus Fahndungserfolg und Bitcoin-Hype könnte der hessischen Staatskasse ein hübsches Sümmchen einbringen. Weil die bei Drogenhändlern gefundenen Bitcoins seit der Beschlagnahme statt 50.000 Euro nun 1,9 Millionen wert sind, profitiert das Land ungewollt von den steigenden Kursen.mehr...