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Disney-Panne

Star-Wars-Fans enttarnen Millenium-Falken bei Google

Longcross Star-Wars-Fans in der ganzen Welt sind eleketrisiert: Der Millenium-Falke ist in der Nähe von London aufgetaucht. Versteckt hinter riesigen Containern wollte Disney das in Originalgröße gebaute Raumschiff aus der Star-Wars-Saga vor neugierigen Blicken schützen. Doch Disney hatte seine Rechnung ohne Google Earth und die Fangemeinde gemacht.

Die Google-Satelliten-Karten zeigen es ganz deutlich: Der Millenium-Falke ist zwischen den Longcross-Filmstudios und einem Golfclub in der Nähe von London geparkt.

Das berühmte Raumschiff spielte schon in den allerersten Star-Wars-Filmen eine große Rolle, außer der Enterprise gibt es wohl kein berühmteres Schiff in der Galaxis. Äußerlich heruntergekommen, hat es im Inneren eine Menge Hightech zu bieten. Der Hyperantrieb machte es in den Filmen legendär. (Wer alle technischen Details nachlesen möchte, kann das hier im Jedipedia tun, der Enzyklopädie für alle Star-Wars-Fans.)

Millenium Falcon

Bild: William Warby, Flickr

Um das Schiff in Filmen darzustellen, wurden meist kleine Modelle verwendet. Die Longcross-Studios jedoch - beteiligt an der Produktion des Star-Wars-Films „Die letzten Jedi“ - haben den Falken offenbar in Originalgröße nachgebaut. Und waren offensichtlich bemüht, das Raumschiff vor neugierigen Blicken geschützt zu parken. Doch die riesigen Container, die das Modell umzingeln, schützen nicht vor den Kameras von Google Earth. Und so ist die Enttarnung des Millenium-Falken auch das Thema unter den Fans in den sozialen Netzwerken.

Offenbar als erster postete IT-Experte Kevin Beaumont ein Foto bei Twitter:

Viele weitere quer durch alle Länder zogen nach.

Google selbst setzte dann bei Earth auch noch eine Markierung auf den Raumschiff-Parkplatz, sodass der nun nicht mehr zu übersehen ist.

Der nächste Star-Wars-Film „Die letzten Jedi“ ist übrigens ab dem 15. Dezember in den Kinos zu sehen. Daher könnte es sich bei der Enttarnung des Falken natürlich auch um einen gelungenen PR-Coup handeln.

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