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„The American Dream“ in Emden und Assen

Emden/Assen. Die die Themen Stadtleben, Landschaft, Alltags- und Stillleben stehen im Fokus der Schau. Ist der amerikanische Traum für die meisten Menschen tatsächlich lebbar?

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„Cowboy with Hay“ von D. Hanson aus dem Jahr 1984-1989. Foto: Carmen Jaspersen

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„Court and Chenago“ von A. Brunelli aus dem Jahr 1994. Foto: Carmen Jaspersen

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„Mackey Marie“ von R. McLean aus dem Jahr 1971. Foto: Carmen Jaspersen

Werke großer amerikanischer Künstler wie Andy Warhol, Diane Arbus oder Chuck Close sind ab Sonntag in der Kunsthalle Emden zu sehen.

Zusammen mit dem Drents Museum im niederländischen Assen widmet sich das Haus in der Doppelausstellung „The American Dream“ dem amerikanischem Realismus von 1945 bis 2017. Das Thema sei in seiner Breite bisher nicht in Europa gezeigt worden, sagte die Kuratorin Katharina Henkel am Freitag. Den Besuchern soll ein Einblick in den „American Way of Life“ geboten werden, dabei stehen die Themen Mensch, Stadtleben, Landschaft, Alltags- und Stillleben im Fokus.

„Wir versuchen zu hinterfragen, ob der amerikanische Traum für das Gros der Bevölkerung realistisch ist“, sagte die Kuratorin. In Szene gesetzt werden der Mythos vom Cowboy, das anonyme Großstadtleben und der jüngste Wahlkampf, aber auch Bürgerrechtsbewegungen.

In Emden sind 140 Gemälde, Skulpturen und Fotoarbeiten zu sehen, die vor allem US-amerikanische Museen und Sammlungen als Leihgaben zur Verfügung stellten. Im 120 Kilometer entfernten Assen werden 60 Werke präsentiert. Während sich das Drents Museum der Kunst bis 1965 widmet, setzt die Kunsthalle Emden ihren Schwerpunkt auf die Zeit danach bis heute.

Die Doppelausstellung ist an beiden Orten bis zum 27. Mai 2018 zu sehen.

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„Cowboy with Hay“ von D. Hanson aus dem Jahr 1984-1989. Foto: Carmen Jaspersen

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„Court and Chenago“ von A. Brunelli aus dem Jahr 1994. Foto: Carmen Jaspersen

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„Mackey Marie“ von R. McLean aus dem Jahr 1971. Foto: Carmen Jaspersen

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