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Thomas Cook profitiert von starker Nachfrage bei Condor

London. Europas zweitgrößter Touristikkonzern Thomas Cook profitiert von einer starken Reisenachfrage und der Rückkehr des deutschen Ferienfliegers Condor in die Gewinnzone.

Thomas Cook profitiert von starker Nachfrage bei Condor

Ein Passagierflugzeug der Condor beim Start: Foto: Patrick Pleul/Illustration

Im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr verdiente das Unternehmen unterm Strich 12 Millionen Pfund (13,5 Mio Euro), wie es am Mittwoch in London mitteilte. Im Vorjahr hatte Thomas Cook nur ein Nettoergebnis von einer Million Pfund erzielt. Vor Zinsen, Steuern und Sonderfaktoren war der Überschuss jetzt noch deutlich höher (330 Mio Pfund).

Gute Geschäfte auf dem europäischen Festland sowie in Nordeuropa seien der Grund der insgesamt positiven Entwicklung, hieß es. Dieser Trend sollte sich auch im neuen Geschäftsjahr fortsetzen. In Spanien herrsche allerdings ein starker Wettbewerb, was die Gewinnspanne schmälere. In Großbritannien verzeichnete Thomas Cook zudem erstmals seit vier Jahren wieder einen Rückgang der Rendite. Auch das weniger profitable Russland-Geschäft belastete den Reisekonzern etwas.

Die Winter-Buchungen entwickelten sich bislang im Rahmen der Erwartungen und lägen um 5 Prozent über dem Vorjahreswert, berichtete Thomas Cook. Der Start in die kommende Sommersaison verlaufe gut. Der Umsatz stieg im vergangenen Geschäftsjahr bereinigt um Währungseffekte um 9 Prozent auf 9 Milliarden Pfund (10,1 Mrd Euro).

An der Börse wurden die Zahlen jedoch vorerst nicht honoriert. Die Thomas-Cook-Aktie brach am Mittwochmorgen teils um 15 Prozent ein.

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