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Tod zweier Haie: „Wir wissen nicht, was passiert ist“

Bochum. Nach dem Tod zweier Haie und mehrerer Korallenfische in einem Bochumer Tierpark ist die Ursachenforschung noch nicht abgeschlossen. „Wir stehen weiter vor einem Rätsel, haben bisher keine Antworten, was passiert ist“, sagte Zoodirektor Ralf Slabik am Montag auf Anfrage. In der Nacht zu Freitag waren in dem Aquarium die beiden Schwarzspitzen-Riffhaie Marina und Marius sowie vier Korallenfische verendet.

Tod zweier Haie: „Wir wissen nicht, was passiert ist“

Ein Schwarzspitzen-Riffhai. Foto: Stephan Jansen/Archiv

15 weitere Fische konnten gerettet werden, nachdem ein Viertel des Wassers in dem rund 170 000 Liter fassenden Becken ausgetauscht worden war. Der Tierpark habe sofort nach dem Vorfall Wasserproben im eigenen Labor untersucht. Sie seien aber unauffällig gewesen. Am Samstag war der Tierpark noch von einem technischen Defekt ausgegangen.

Die Kadaver der Haie wurden inzwischen zur Untersuchung an die veterinärmedizinische Hochschule Hannover gebracht. Die Sektion dauerte am Montag noch an. Ergebnisse von toxikologischen Untersuchungen gebe es frühestens nächste Woche, so Slabik.

Der Tierpark hatte zunächst mitgeteilt, eine Störung der Filteranlagen habe die Wasserqualität kurzfristig beeinträchtigt. Am Wochenende sei der Großteil der Technik aber überprüft worden, ohne dass man der Panne bislang auf die Spur gekommen sei, sagte Slabik. Auch die Alarmsysteme hätten nicht ausgelöst, obwohl sie intakt seien. „Wir denken im Moment in alle Richtungen.“ Der Zwischenfall sei mysteriös und der erste seiner Art in vielen Jahren Aquaristikerfahrung in Bochum.

Der Betrieb in dem Tierpark läuft derzeit weiter. Den überlebenden Fischen in der einem Korallenriff nachempfundenen Unterwasserwelt gehe es gut, hieß es.

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