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UN-Klimakonferenz: Greifswalder Moorexperten ausgezeichnet

Greifswald/Bonn. Greifswalder Moorexperten sind auf der UN-Klimakonferenz ausgezeichnet worden. Sie hatten sich zusammen mit Kollegen aus den Niederlanden um die Moorsanierung in Russland verdient gemacht. Als eines von weltweit 19 Leuchtturmprojekten der UN-Klimarahmenkonvention wurden die Wissenschaftler für ihre Aktivitäten geehrt. Der Preis sollte ihnen am Dienstagabend offiziell auf der UN-Klimakonferenz in Bonn überreicht werden.

Gemeinsam mit dem niederländischen Projektpartner Wetlands International arbeitete die Greifswalder Michael-Succow-Stiftung daran,  Moorlandschaften um Moskau wieder herzustellen und damit das Feuerrisiko zu senken. Das Projekt, das mit Förderung der deutschen und russischen Regierungen durchgeführt wurde, war nach den verheerenden Bränden im Jahr 2010 auf den trockengelegten Sümpfen um Moskau ins Leben gerufen worden. Mit der Wiedervernässung der Flächen und der Herstellung des ursprünglichen Zustandes könne Brände auf trockenen Mooren verhindert und der Ausstoß von Treibhausgasen und Rußpartikeln verringert werden, teilte die Succow-Stiftung mit.

Bislang wurden nach Angaben der Greifswalder Moorforscher 35 000 Hektar Moor wieder hergestellt, weitere 10 000 Hektar würden derzeit renaturiert. Durch die Wiedervernässung würden pro Jahr etwa 175 000 bis 220 000 Tonnen Kohlendioxid weniger in die Atmosphäre abgegeben. Die Projektergebnisse lassen sich hervorragend auf weitere Regionen übertragen.

Unter  weltweit 460 Bewerbungen hatte das UN-Klimasekretariat 19 Initiativen zu Umwelt- und Klimaschutz ausgewählt, um sie mit dem Preis der UN-Initiative „Momentum for Change“ zu ehren. Das Projekt wurde in der Kategorie „Globale Gesundheit“ geehrt.

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