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„Überleben in Neukölln“: Über einen Problemkiez

Berlin. Der Berliner Stadtteil Neukölln ist als Problemkiez bekannt. Mit seinem Film „Überleben in Neukölln“ will Rosa von Praunheim aber auch die schönen Seiten zeigen. Im Mittelpunkt steht dabei eine Travestiekünstlerin.

„Überleben in Neukölln“: Über einen Problemkiez

Regisseur Rosa von Praunheim erzählt vom Leben in Neukölln. Foto: Michael Kappeler

Juwelia kann als das personifizierte „Arm, aber sexy“ durchgehen, mit dem Klaus Wowereit einst den Charme Berlins auf den Punkt brachte. Die Travestiekünstlerin arbeitet als Malerin und singt traurig-schöne Chansons.

Sie ist eine der Neuköllnerinnen und Neuköllner, die Rosa von Praunheim (er wird am 25. November 75 Jahre alt) in seiner neuen Dokumentation „Überleben in Neukölln“ begleitet. Der Regisseur, der als einer der Wegbereiter der modernen Schwulenbewegung gilt („Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“) wirft einen wohlmeinenden Blick auf einen Stadtteil, der vielen Menschen immer noch als reiner Problembezirk gilt.

Natürlich stehen bei Rosa von Praunheim viele Protagonisten im Mittelpunkt, die nicht dem heterosexuellen Mainstream entsprechen. Der Film dreht sich aber nicht nur um die schwul-lesbische Gemeinde, sondern befasst sich auch mit Verdrängung angesichts steigender Mieten und Gentrifizierung.

Überleben in Neukölln, Deutschland, 82 Min., FSK ab 12, von Rosa von Praunheim und Markus Tiarks,

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