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Vier Siege für deutsche Handball-Clubs

Flensburg. Während Flensburg nach dem Sieg über Brest auf Platz zwei vorrückt und der THW Kiel Revanche für die Heimpleite gegen Celje nimmt, kassiert Meister Rhein-Neckar Löwen in Skopje die erste Niederlage in der Champions League. Berlin und Magdeburg siegen im EHF-Pokal.

Vier Siege für deutsche Handball-Clubs

Sorgte mit seinem Treffer Kurz vor Schluss für den Kieler Sieg in Celje: Niclas Ekberg. Foto: Annegret Hilse

Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben sich durch den fünften Sieg in der Vorrunde der Champions League auf den zweiten Platz in der Gruppe B vorgearbeitet.

Die Norddeutschen gewannen am Sonntag ihr Heimspiel gegen den weißrussischen Meister HC Brest souverän mit 37:30 (20:13) und schoben sich mit 12:4 Punkten zwischen Paris St. Germain aus Frankreich und den ungarischen Spitzenclub Telekom Veszprem.

Trotz des Ausfalls von drei Rückraumspielern agierten die Gastgeber mit viel Tempo: „Wir sind noch enger zusammengerückt. Die Mannschaft hat gezeigt, was sie leisten kann“, sagte Holger Glandorf beim TV-Sender Sky. Mit neun Treffern war der Linkshänder bester Werfer seines Teams. In der Endphase der Partie wurde der 34 Jahre alte Glandorf durch den 18-jährigen Jannek Klein entlastet.

Der deutsche Rekordmeister THW Kiel revanchierte sich dank des entscheidenden Treffers von Niclas Ekberg beim 28:27 (15:14)-Auswärtssieg über den slowenischen Meister Celje Pivovarna Lasko für die 26:29-Heimpleite und rückte mit 7:9 Punkten auf Rang fünf in Gruppe B vor. Allerdings würde bei Punktgleichheit nach der Vorrunde der direkte Vergleich für die Slowenen sprechen.

Einmal mehr schafften es die Kieler nicht, einen guten Auftakt in die Partie konsequent fortzusetzen und eine sichere Führung heraus zu spielen. „Ich denke, wir haben verdient gewonnen“, sagte THW-Trainer Alfred Gislason nach der Partie den „Kieler Nachrichten“. Der Isländer gestand aber auch ein: „Dieses Spiel müssen wir früher ganz zumachen.“

Die Rhein-Neckar Löwen kassierten bereits am Samstag beim 26:30 (13:17) bei Titelverteidiger Vardar Skopje in Mazedonien die erste Niederlage der Vorrunde. Mit 11:5 Punkten bleiben die Mannheimer dennoch Zweiter der Gruppe A, da der FC Barcelona bei Pick Szeged in Ungarn 28:31 (13:16) verlor. „Wir sind alle müde und überspielt“, erklärte Spielmacher Andy Schmid.

Für den deutschen Meister war es das achte Auswärtsspiel in Serie und die vierte Partie binnen einer Woche. „Für uns ist es wichtig, dass wir uns nun erholen und auch im Kopf wieder die nötige Frische finden“, sagte Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen. Teamchef Oliver Roggisch ergänzte: „Wir haben beim Champions-League-Sieger gespielt, der heute deutlich frischer war als wir. Um hier zu punkten, muss schon alles passen.“

Im EHF-Pokal kann Bundesliga-Spitzenreiter Füchse Berlin für die Gruppenphase vorsichtig planen. Der Hauptstadtclub gewann das Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde beim FC Porto mit 30:27 (14:12). Dennoch warnte Füchse-Manager Bob Hanning vor dem Rückspiel in eigener Halle: „Das Ergebnis ist gut, aber zu sicher dürfen wir uns nicht fühlen.“ Das gilt auch für den SC Magdeburg, der sein Heimspiel gegen den rumänischen Vertreter HC Dobrogea Sud Constanta nur mit 27:25 (13:10) für sich entschied.

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