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Schneesturm an US-Ostküste

Wetter verhindert Merkels Trump-Besuch

BERLIN/ WASHINGTON Das Wetter verhindert den ersten Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei US-Präsident Donald Trump am Dienstag. Wegen eines erwarteten Schneesturms an der US-Ostküste wurde das Treffen auf Freitag verschoben. Die Absage kam unmittelbar vor dem Abflug der Kanzlerin.

Wetter verhindert Merkels Trump-Besuch

Der Airbus A340 «Theodor Heuss» der Flugbereitschaft der Bundeswehr steht auf dem Rollfeld in Berlin Tegel bereit. Abheben wird er am Montag jedoch nicht. Das Treffen zwischen Merkel und US-Präsident Donald Trump wurde wetterbedingt verschoben.

Der Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei US-Präsident Donald Trump wird von diesem Dienstag auf Freitag verschoben. Grund sei der erwartete Schneesturm an der US-Ostküste, sagte Trump-Sprecher Sean Spicer am Montag in Washington. Die Absage kam unmittelbar vor dem Abflug der Kanzlerin. Für die US-Ostküste wurde in der Nacht zum Dienstag ein schwerer Schneesturm erwartet.

Merkel sagte, sie habe mit Trump telefoniert, der habe ihr die schlechte Wetterlage in Washington geschildert. Daraufhin hätten sie gemeinsam entschieden, die Reise zu verschieben.

Schwerpunkt der Gespräche werden wohl die Abschottungspläne Trumps

Merkel wollte Trump am Dienstag zu einem Gespräch im Weißen Haus treffen. Hauptthemen sollten nach deutschen Regierungsangaben die Beziehungen der USA zu Deutschland und der Europäischen Union als Handelspartner, Sicherheitspartner und Wertepartner sein.

München (dpa) Bei ihrem ersten Treffen mit dem neuen US-Präsidenten will die Kanzlerin den Blick nach vorn richten - trotz aller Misstöne. Eine ihrer Hauptbotschaften: Amerika darf sich nicht abschotten.mehr...

Ferner wollte Merkel über die Lage in Syrien, Libyen, Afghanistan und in der Ukraine sowie über den Kampf gegen den Terror und auch die auch Flüchtlingspolitik sprechen. Vor ihrem Abflug hatte sie noch erklärt, sie freue sich ausdrücklich auf das Gespräch mit Trump. Es sei besser, miteinander zu reden statt übereinander.

Ein Schwerpunkt dürften dabei Trumps umstrittenen Pläne zur Abschottung der US-Wirtschaft sein. Merkel setzte sich für freien Handel und offene Märkte ein.

von dpa

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