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ZDF punktet mit Fußball: Bayern besser als die „Brüder“

Berlin. Der Live-Fußball ist von den Konkurrenzprogrammen selten zu toppen. Dennoch war der Abstand zwischen dem ARD-Drama „Brüder“ und der Übertragung des Bayern-Spiels im ZDF überraschend hoch.

ZDF punktet mit Fußball: Bayern besser als die „Brüder“

Robert Lewandowski jubelt nach seinem Treffer zum 1:0. Foto: Marius Becker

Für den Auftritt des FC Bayern München beim RSC Anderlecht gab es am Mittwochabend im deutschen Fernsehen das höchste Publikumsinteresse.

Im Schnitt 6,97 Millionen Zuschauer verfolgten ab 20.45 Uhr im ZDF, wie der Deutsche Fußballmeister bei den Belgiern mit 2:1 im vorletzten Spiel der Gruppenphase gewann. Der Marktanteil betrug 23,6 Prozent.

Das ARD-Drama „Brüder“ rund um den deutschen Studenten Jan Welke (Edin Hasanovic), der in die IS-Terrorszene abdriftet, kam mit beiden Teilen über drei Stunden Länge ab 20.15 Uhr auf durchschnittlich lediglich 2,47 Millionen Zuschauer (8,8 Prozent). Die dazu passende Dokumentation „Sebastian wird Salafist“ hatte um 23.45 Uhr noch
850 000 Zuschauer (7,7 Prozent). Bereits um 20 Uhr hatte die „Tagesschau“ im Ersten 4,81 Millionen Zuschauer (16,2 Prozent), in allen Programmen sogar 10,29 Millionen (34,7 Prozent).

RTL kam mit der von Sonja Zietlow moderierten Show „Die 25 bewegendsten Geschichten weltweit“ auf 2,78 Millionen Zuschauer (9,2 Prozent). Verhältnismäßig stark schlug sich wieder einmal ZDFneo mit der Wiederholung des Krimis „Ein starkes Team: Tödliche Botschaft“, die es auf 2,29 Millionen Zuschauer (7,1 Prozent) brachte. Die neue, in der Vorwoche gestartete ZDFneo-Serie „Lobbyistin“ kam um 21.45 Uhr dagegen nur noch auf 1,00 Millionen Zuschauer (3,4 Prozent) nach 1,41 Millionen (5,1 Prozent) zur Premiere.

Die Sat.1-Kochshow „The Taste“ hatte 1,36 Millionen Zuschauer (4,9 Prozent), die Vox-Serie „Outlander“ 1,25 Millionen (4,1 Prozent), die ProSieben-Komödie „Nach 7 Tagen - Ausgeflittert“ mit Ben Stiller 1,18 Millionen, der Kabel-eins-Abenteuerfilm „Robin Hood - König der Diebe“ 1,16 Millionen (4,3 Prozent) und die RTL-II-Dokusoap „Teenie-Mütter - Wenn Kinder Kinder Kriegen“ 1,05 Millionen (3,4 Prozent).

Im Schnitt liegt das ZDF seit Jahresbeginn unter den deutschen Fernsehsendern mit einem Marktanteil von 13,0 Prozent auf Platz eins. Es folgt das Erste mit 11,2 Prozent vor dem privaten Marktführer RTL mit 9,3 Prozent. Dahinter liegen Sat.1 (6,7 Prozent), Vox (5,2 Prozent), ProSieben (4,5 Prozent), Kabel eins (3,4 Prozent), RTL II (3,1 Prozent), ZDFneo (2,9 Prozent) und Super RTL (1,7 Prozent).

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