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Neuer Verein gefunden

Ex-Borussin Schmele will bei Flames wieder angreifen

Dortmund Seit ihrem Abgang von Borussia Dortmund im Sommer war es still geworden um Carolin Schmele. Nach einer mehrmonatigen Pause will die ehemalige Torschützenkönigin der Handball-Bundesliga nun wieder angreifen. Die 27-Jährige soll der HSG Bensheim/Auerbach im Kampf gegen den Abstieg helfen.

Ex-Borussin Schmele will bei Flames wieder angreifen

Carolin Schmele (l.) spielte drei Jahre lang für den BVB. Foto: Ludewig

Ex-BVB-Handballerin Carolin Schmele hat einen neuen Verein. Die 27 Jahre alte Rückraumspielerin wechselt mit sofortiger Wirkung zum Bundesliga-Aufsteiger HSG Bensheim/Auerbach. Das gab der Verein am Mittwoch bekannt. Demnach unterschrieb Schmele einen Vertrag bis Sommer 2019 mit Option auf ein weiteres Jahr.

Kontrakt nicht verlängert

Schmeles Kontrakt bei Borussia Dortmund war in diesem Sommer nach drei Jahren ausgelaufen und nicht verlängert worden. Seitdem war die gebürtige Oldenburgerin vereinslos. „Trotz interessanter Angebote habe ich mich im Sommer aus beruflichen Gründen dafür entschieden, eine Handball-Schaffenspause einzulegen“, sagte Schmele auf der Internetseite der Flames. „Jetzt ist allerdings der Zeitpunkt gekommen an dem ich wieder heiß auf Handball bin und voll angreifen will.“ Gespräche mit Geschäftsführer Michael Geil und Trainerin Heike Ahlgrimm hätten sie letztlich in ihrer Entscheidung bestätigt. „Hier passt alles für mich zusammen.“

DORTMUND BVB-Trainerin Ildiko Barna und Abteilungsvorstand Andreas Heiermann waren auch am Donnerstag noch darum bemüht, die passenden Worte für das zu finden, was doch irgendwie kaum zu beschreiben war. Von einer „Blamage“ war da schnell die Rede, einem „sportlichen Offenbarungseid“ oder einer „Katastrophe“, und all diese Einschätzungen gehörten wohl noch zu den freundlicheren Formulierungen, die der Leistung der Borussia beim neuen Tabellendritten TuS Metzingen gerecht werden dürften.mehr...

In ihrer Zeit bei den Schwarzgelben hatte die 27-Jährige immer wieder mit langwierigen Verletzungen zu kämpfen. Neben einem Knorpelschaden, der Schmele fast zu einem kompletten Jahr Pause zwang, bremste sie in der vergangenen Saison eine Schambein-Entzündung aus - Schmele musste erneut mehrere Monate pausieren. Ihr früherer Klub wünschte Schmele am Mittwoch für die Zukunft alles Gute: „Viel Erfolg mit den Flames, Caro! Wir sehen uns spätestens am 24. Februar zum Rückspiel in Bensheim.“, schrieb der BVB auf seiner Facebook-Seite.

Bei den Flames freut man sich auf den Neuzugang: „Wir wollen in dieser Liga bleiben und haben uns deshalb entschlossen, noch einmal tätig zu werden“, sagte Geschäftsführer Michael Geil auf der Internetseite des Vereins. „Carolin bringt außer ihrer sportlichen Qualität einen großen Erfahrungsschatz mit, der uns weiterhelfen wird.“ Die Flames sind nach sechs Spieltagen noch sieglos und liegen mit 0:12 nur dank der besseren Tordifferenz auf dem vorletzten Tabellenplatz vor dem HC Rödertal.

DORTMUND Noch zehn Minuten vor dem Ende durften Borussia Dortmunds Handballfrauen von der Pokal-Sensation träumen. Ein 92-Sekunden-Blackout reichte der favorisierten SG BBM Bietigheim dann zum Einzug ins Viertelfinale.mehr...

HSG-Trainerin Heike Ahlgrimm erklärte „Wir sind froh, so eine erfahrene Spielerin für unser Projekt bei den Flames gewonnen zu haben. Sie hat in Dortmund und in ihren vorherigen Stationen gezeigt, wie wichtig sie für ein Team sein kann.“

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