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Woltering und Huber zufrieden

Leichte Gruppe für deutsche Handballerinnen

Hamburg Die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Frauen trifft in der Vorrunde der Weltmeisterschaft im eigenen Land in Gruppe B auf die Niederlande, Serbien, Südkorea, China und Kamerun. Das ergab die Auslosung im Finalspielort Hamburg. Die Gastgeberinnen um Clara Woltering und Svenja Huber stehen vor machbaren Aufgaben.

Leichte Gruppe für deutsche Handballerinnen

Michael Biegler ist mit der Auslosung zufrieden.

Losfee Grit Jurack hat ihre Aufgabe zur Zufriedenheit der deutschen Handballerinnen erfüllt. Bei der Auslosung der Vorrundengruppen zur Weltmeisterschaft vom 1. bis 17. Dezember im eigenen Land bescherte die Rekordnationalspielerin der Nationalmannschaft eine machbare Aufgabe. In der Vorrundengruppe D trifft die Mannschaft von Bundestrainer Michael Biegler in Leipzig auf die Niederlande, Serbien, Südkorea, China und Kamerun. Zum Erreichen des Achtelfinales muss das DHB-Team mindestens Gruppen-Vierter werden.

Woltering froh

„Wir dürfen uns über diese Gegner nicht beschweren, es hätte uns härter treffen können“, sagte Clara Woltering. Die Nationalkeeperin aus Dortmund war in erster Linie froh, dass dem deutschen Team Polen als Gegner erspart geblieben war. Statt des Viertplatzierten der vergangenen WM, der sich nur über eine Wildcard für das Turnier qualifiziert hatte, bekam die DHB-Auswahl mit Kamerun den vermeintlich schwächsten Gegner vom afrikanischen Kontinent zugelost.

Dortmund Handball-Bundestrainer Michael Biegler und DHB-Sportdirektor Wolfgang Sommerfeld haben am Freitag ihren erweiterten, 28-köpfigen Kader für die Europameisterschaft der Frauen (4. bis 18. Dezember in Schweden) bekanntgegeben. Vier Borussinnen stehen im Aufgebot, eine Routinierin feiert ihr Comeback.mehr...

„Mit den Niederlanden und Serbien haben wir richtige Hausnummern dabei“, sagte Biegler. Die Team aus dem Nachbarland ist Vizewelt- und Vizeeuropameister, die Ostblock-Handballerinnen hatten 2013 WM-Silber geholt. Dortmunds Nationalspielerin Svenja Huber sieht die Niederlande als Favorit auf den Gruppensieg. „Sie sind uns sicherlich noch einen Tick voraus“, sagte die 31-jährige Rechtsaußen. Gleichwohl müsse auch die deutsche Mannschaft „natürlich gut aus dieser Gruppe rauskommen“.

"Auf dem richtigen Weg"

Über Zielsetzungen für das Turnier im eigenen Land haben die Spielerinnen noch nicht gesprochen, doch für Woltering steht fest: „Wir wollen nach Hamburg.“ In der Hansestadt finden am 15. Dezember die Halbfinals sowie am 17. Dezember die Medaillenspiele statt. Allerdings weiß auch die 34-Jährige: „Der Weg nach Hamburg kann lang und steinig werden. Und ich habe schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen.“ Dennoch steht für die Weltklasse-Keeperin fest: „Wir sind auf dem richtigen Weg.“ Für Huber steht fest: "Bei einer Weltmeisterschaft im eigenen Land will man natürlich bis zum letzten Wochenende dabei sein."

"Keine Entscheidung gegen Clara"

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Wie Anna Loerper gehört Woltering zu den Spielerinnen, die beim letzten großen Erfolg der deutschen Handballerinnen dabei waren. 2007 bei der WM in Frankreich hatte es Bronze gegeben: „Das war ein geiles Gefühl“, sagte Woltering: „Das werde ich nie vergessen und möchte es wieder erleben.“

Favorit Norwegen

Großer Turnierfavorit ist der aktuelle Welt- und Europameister Norwegen, der seine Vorrundenspiele in Bietigheim-Bissingen absolviert. Auf die Skandinavierinnen sowie Frankreich, das bei den Olympischen Spielen in Rio Silber gewonnen hatte, können die Deutschen erst im Viertelfinale treffen. Ein Duell mit Olympiasieger Russland sowie Dänemark als Viertem der vergangenen Europameisterschaft ist dagegen schon im Achtelfinale möglich.  

obr/dpa

 

DIE GRUPPEN

Gruppe A, in Trier: Frankreich, Rumänien, Spanien, Slowenien, Angola, Paraguay  

Gruppe B, in Bietigheim-Bissingen: Norwegen, Schweden, Tschechien, Ungarn, Argentinien, Polen

Gruppe C, in Oldenburg: Dänemark, Russland, Brasilien, Montenegro, Japan, Tunesien  

Gruppe D, in Leipzig: Niederlande, Deutschland, Serbien, Südkorea, China, Kamerun

Modus: Gruppen-1.-4. im Achtelfinale

 

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