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Fußball: Regionalliga

BVB II ist mittendrin im Kampf um die Meisterschaft

Dortmund Halbzeit für den BVB II in der Regionalliga West: Nach 17 von 34 Spieltagen fällt die Bilanz durchweg positiv aus. Zehn Siege sowie sieben Unentschieden erspielte sich das Team von Trainer Daniel Farke in der ersten Saisonhälfte und ist als einziges Team der Liga noch unbesiegt. Wir nennen fünf Gründe, warum es so gut läuft.

BVB II ist mittendrin im Kampf um die Meisterschaft

Einer der Erfolgsgaranten beim BVB II: Hamadi Al Ghaddioui (l.) hat bereits zwölf Saisontore auf dem Konto.

In der Tabelle rangiert der BVB II damit auf Platz drei, mit vier Punkten Rückstand auf Tabellenführer Viktoria Köln und zwei Zählern Rückstand auf den Zweiten, Borussia Mönchengladbach II, hat allerdings auch ein Spiel weniger als die beiden Kontrahenten an der Tabellenspitze. Das Derby gegen Schalke (17. Dezember) aus der Hinrunde steht noch aus.

Erfolg kommt nicht überraschend

Der BVB II steckt also – auch wenn da offiziell noch niemand im Klub drüber reden möchte – mittendrin im Meisterschaftskampf. Nach der überzeugenden Rückrunde in der Vorsaison kommt der Erfolg der jungen Mannschaft nicht ganz überraschend, ist in dieser Konstanz und Dimension aber dennoch beeindruckend und so nicht zu erwarten gewesen. Worin liegen die Gründe? Ein Überblick:  

Das Trainerteam: Daniel Farke und sein Trainerstab sind die Architekten des Erfolgs. Seit etwas mehr als einem Jahr steht Farke nun auf der Kommandobrücke der U 23 – und die Bilanz des 40-Jährigen spricht für sich. In 39 Spielen mit dem BVB II hat er 82 Punkte geholt (2,10 Punkte im Schnitt) und nur drei Niederlagen kassiert. Seine Spieler folgen ihm blind. Und auch andere Vereine haben ihn auf den Radar genommen. Zweitligist Arminia Bielefeld wollte Farke (Vertrag bis 2017) schon zweimal verpflichten, blitzte aber jeweils beim BVB ab.

DORTMUND Die U23 von Borussia Dortmund bleibt in der Erfolgsspur. Drei Tage nach dem Last-Minute-Sieg gegen den SV Rödinghausen folgte am Samstag ein 2:1 (2:0)-Erfolg gegen den 1. FC Köln II. Die Situation an der Tabellenspitze der Regionalliga West bleibt unverändert. Wermutstropfen: Neven Subotic und Hamadi Al Ghaddioui mussten angeschlagen ausgewechselt werden.mehr...

Defensive: Nur zwölf Gegentore bedeuten die beste Defensive der Liga. Allein achtmal spielte der BVB II zu Null. Wenn eine Defensive tatsächlich die Meisterschaft gewinnt, wie es so häufig propagiert wird, hat Borussias Reserve gute Chancen.  

Erfahrung: Der BVB II hat eine gute Mischung aus Unbekümmertheit und Erfahrung im Kader. Neben sechs Neuzugängen aus der eigenen Jugend stießen im Sommer unter anderen auch die erfahrenen Massih Wassey und Hamadi Al Ghaddioui zum Team. Beide schlugen sofort voll ein und übernahmen Führungsrollen in der jungen Mannschaft.

Dortmund Erleichterung und neue Kampfeslust nach dem 1:0 gegen den FC Bayern hielten bei Borussia Dortmund nur ganze sieben Tage. Der farblose Auftritt beim 1:2 in Frankfurt und vor allem die anschließende schonungslose Wutrede des Trainers trafen den Verein mit voller Wucht. Die Unruhe ist groß.mehr...

Individuelle Qualität: Der Kader verfügt sowohl in der Breite als auch in der Spitze über sehr viel Qualität. Individuell ist der BVB II so gut wie jedem Gegner überlegen.  

Dominanz: Der BVB II tritt sehr dominant auf. Farke legt viel Wert auf Spielkontrolle durch Ballbesitz. Nach Ballverlusten wird der Gegner sehr hoch angelaufen und es wird sofort in den Gegenpressing-Modus umgeschaltet. Angriff ist ja bekanntlich auch die beste Verteidigung.  

Besuch in der Kinderklinik

BVB-Spieler muntern kleine Patienten auf

Dortmund Es ist eine der schönsten Traditionen des Jahres: Am Montag haben die Spieler von Borussia Dortmund der Dortmunder Kinderklinik wieder einen Besuch abgestattet. Für die kleinen Patienten gab es von ihren Idolen aufmunternde Worte, Autogramme und Erinnerungsfotos - und für die Spieler, jede Menge leuchtende Kinderaugen. Hier gibt es die Bilder und ein Video des Besuchs.mehr...

DORTMUND Keine TV-Interviews, dafür aber eine Pressekonferenz, die es in sich hatte. BVB-Trainer Thomas Tuchel präsentierte sich nach der 1:2-Niederlage bei Eintracht Frankfurt hochgradig angefressen und kanzelte sein Team öffentlich ab. Wir diskutieren: Ist Thomas Tuchel mit seinem Auftritt nach dem Frankfurt-Spiel zu weit gegangen?mehr...

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