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Gefährliche Abwärtsspirale

Borussia Dortmund mit der Bilanz eines Absteigers

DORTMUND Mit der Bilanz eines Abstiegskandidaten stolpert Borussia Dortmund durch eine vehemente Krise. In den letzten fünf Spielen holte der BVB nur einen Punkt und kassierte 14 Gegentore – so viele wie seit 1991 nicht mehr in so einem kurzen Zeitraum. Das ist einer der Gründe für die gefährliche Abwärtsspirale.

Borussia Dortmund mit der Bilanz eines Absteigers

Nur ein Punkt aus den letzten fünf Bundesliga-Spielen: Borussia Dortmunds Trainer Peter Bosz gefällt das nicht. Foto: dpa

Gegentor-Krise: Borussias Defensive mutiert zu einem Selbstbedienungsladen. Klubs mit durchschnittlicher Offensivkraft wie die Aufsteiger Hannover 96 (9 Chancen/4 Tore) und der VfB Stuttgart (9 Torschüsse/2 Tore) nutzen das dankend. Die Anfälligkeit bei Kontern ist ein altbekanntes BVB-Problem. Doch trotz intensiver Bearbeitung seit dem Sommer kassieren die Dortmunder immer wieder Gegentore nach dem simpelsten Muster. Hier spielen auch Tempodefizite eine Rolle.



Zweikampf-Krise: Mit Ausnahme des Leipzig-Spiels lagen die Schwarzgelben in der Zweikampf-Statistik in den letzten Wochen immer knapp vorne. Entscheidende Duelle, so wirkt es, gehen aber an die Gegner. Je mehr die Borussen in Zweikämpfe verwickelt werden, desto besser kommen die Gegner ins Spiel. Frankfurt, Hannover oder Stuttgart verlegten sich auf das Prinzip einer Verteidigung Mann gegen Mann. Das reichte. Für das unter anderem auf Balleroberungen angelegte Spielsystem fehlen offensichtlich vor allem in der Zentrale die Balleroberer. Im fußballerisch edlen Ensemble mangelt es an Robustheit.

DORTMUND Langsam wird es ungemütlich bei Borussia Dortmund. Nach der 1:2-Niederlage beim VfB Stuttgart herrscht Alarmstufe Rot an der Strobelallee. Darüber sprechen wir in der 69. Folge unseres BVB-Podcasts.mehr...



Formkrise: Wie in den vergangenen Wochen Form und Selbstvertrauen geschwunden sind, lässt nichts Gutes ahnen. Auch im Herbst 2016 unter Thomas Tuchel und 2014 unter Jürgen Klopp neigte sich die Formkurve zu dieser Jahreszeit deutlich nach unten. Sicherlich fehlen an manchen Stellen Spielpraxis und nötige Wettkampfhärte (Schmelzer, Weigl, Schürrle). Weil Trainer Peter Bosz auch nach drei Monaten noch keine Stammformation gefunden hat, kann die Mannschaft auch nicht eingespielt sein. Je länger der Abwärtstrend anhält, desto nervöser tritt der BVB auf. Die Serie von individuellen Patzern reißt nicht ab und geht an kaum einem Spieler vorbei.

Dass es anders geht, hat am Freitag ein Stuttgarter gezeigt: Deren Kapitän Christian Gentner gab nach 62 Tagen Verletzungspause sein Comeback und ging sofort wieder voran. Eben ein Führungsspieler.



Führungskrise: 14 A-Nationalspieler mit Hunderten Länderspielen stehen im BVB-Kader, bei einem Durchschnittsalter von fast 26 Jahren, mit reichlich Trophäen dekoriert. Einen echten „Leader“ hat diese Mannschaft dennoch nicht. Kapitän Marcel Schmelzer ist sportlich umstritten, von den Mannschaftskollegen drängt sich auch niemand auf.


Systemkrise: Man habe ja zu Beginn der Saison gesehen, dass seine Fußball-Philosophie erfolgreich sein könne, betont Bosz. Seit Wochen ist aber auch das Gegenteil zu bestaunen, die Borussen lassen sich unterbuttern. Es wird immer fraglicher, ob die Spieler zum offensiven 4-3-3 passen, vor allem in Abwehr und Mittelfeld.

BVB-Training mit Aubameyang am 18. November

BVB-Training in Brackel am 18. November.
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Coaching-Krise: VfB-Trainer Hannes Wolf korrigierte am Freitagabend zur Pause ein kleines Detail und bekam damit die Kontrolle über das Spiel. Gegenreaktion Bosz: null. Der BVB-Trainer lässt das Spiel laufen, wie es läuft. Da braucht es in der Bundesliga schon mehr Finesse.


Fitnesskrise: Trotz zwei Wochen Bundesliga-Pause konnten die Dortmunder in der zweiten Hälfte in Stuttgart nicht mehr zulegen. Es gibt nachvollziehbare Zweifel an der Fitness der Spieler, die erneut erfolglos Rückständen hinterherlaufen mussten.

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