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BVB-Gegner Tottenham

Die Spurs setzen auf Torjäger Harry Kane

DORTMUND Für einen guten Mittelstürmer, der eine gewisse Anzahl an Toren garantiert, zahlen die englischen Klubs gerne mal zig Millionen Euro. Auch BVB-Gegner Tottenham holte Stars wie Roberto Soldado oder Emmanuel Adebayor. Doch die Show gehört seit Jahren einem anderen: Harry Kane.

Die Spurs setzen auf Torjäger Harry Kane

Harry Kane ist Tottenhams Lebensversicherung.

Die Spurs haben den 24-Jährigen selber ausgebildet, nach der Jugend für den Reifeprozess einige Male ausgeliehen und nun den besten Angreifer des Landes in ihren Reihen. Zweimal wurde Kane Torschützenkönig der Premier League, nicht Zlatan Ibrahimovic, Oliver Giroud oder Sergio Aguero.

Ein echtes Arbeitstier

Trainer Mauricio Pochettino setzt seit seinem Amtsantritt 2014 auf den 1,88 Meter langen Schlaks. Kane ist durchsetzungsstark, torhungrig, ein echtes Arbeitstier. Auch dank ihm gelang den Spurs nach Jahren im Mittelmaß der Sprung unter die Spitzenteams in England. Einen Makel hat die Geschichte noch: Obwohl kein anderes Team in der Premier League in den vergangenen zwei Jahren mehr Punkte holte, fehlen die Titel. Auch international hat der Klub keine Ausrufezeichen gesetzt.

DORTMUND Wembley - kaum ein Fußballfan, bei dem das Gedächtnis bei diesem Namen nicht Bilder aus der Vergangenheit hervorkramt. Legendäre Partien, Tore, Spieler. Fußballhistorie pur. Borussia Dortmund tritt heute gegen Tottenham Hotspur (20.45 Uhr) erstmals wieder im englischen Nationalstadion an, in dem vor vier Jahren die fantastische Europa-Tournee der Klopp-Elf erst im deutschen Finale endete.mehr...

Vor zwei Jahren scheiterte man in der ungeliebten Europa League am BVB (0:3, 1:2), in der Champions League im Vorjahr an Bayer Leverkusen und AS Monaco. Nun wartet die schwerste Vorrundengruppe der Königsklasse mit Real und dem BVB. „Wenn wir diese Gruppe überstehen“, sagt Kane, „gibt es keinen Grund, warum wir es nicht noch viel weiter schaffen könnten.“ Kane steht für die Siegermentalität, die Pochettino verspricht. „Wir werden von Anfang an aggressiv sein.“

"In der Theorie wird Real Madrid Erster"

Allerdings fehlen den Spurs neben Spielmacher Dele Alli (Rotsperre) die Stammspieler Erik Lamela und Danny Rose. Der Druck liegt trotzdem bei den Londonern, die zuhause vorlegen wollen und müssen. Denn, so der argentinische Trainer: „In der Theorie wird Real Madrid Erster, und die anderen kämpfen um den zweiten Platz.“ jko

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