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Hauptversammlung beim BVB

Watzke: Die Strahlkraft ist größer als je zuvor

DORTMUND Die BVB KGaA zahlt ihren Aktionären sechs Cent Dividende pro Wertpapier. Geschäftsführer Watzke ist "auf Kampfmodus eingestellt" und stellt fest: "Die Strahlkraft ist größer als je zuvor."

Watzke: Die Strahlkraft ist größer als je zuvor

Wirtschaftlich kerngesund und mit 800 Mitarbeitern ein großer Arbeitgeber: BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzkelegte bei der Aktionärsversammlung beeindruckende Zahlen vor. Foto: dpa

Die sportlichen Wendungen dieser Spielzeit haben auch im Aktienkurs ihren Niederschlag gefunden. In den vergangenen Wochen fiel das Wertpapier vom 16-Jahres-Hoch 8,28 Euro im September auf aktuell knapp 6 Euro. Wirtschaftlich steht die Aktiengesellschaft jedoch blendend da. Pro Aktie erhalten die Anteilseigner wie vorgeschlagen 6 Cent Dividende.

Rekord-Transfer Dembele

„Sobald es sportlich wieder besser läuft“, versprach Hans-Joachim Watzke, werde der Aktienkurs auch weiter steigen. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Borussia Dortmund GmbH und Co. KGaA referierte am Montag auf der Aktionärsversammlung zufrieden über das abgelaufene Geschäftsjahr. Der BVB hat wie in den sechs Jahren zuvor Gewinn eingefahren, acht Millionen Euro netto. Der Umsatz lag bei rund 406 Millionen Euro, wobei der Rekord-Transfer von Ousmane Dembele (bis zu 147 Millionen Euro) bereits in das laufende Geschäftsjahr fällt.

„Borussia Dortmund wird nach aktuellem sportlichen Erfolg beurteilt“, sagte Watzke. „Aber wir sind noch lange nicht am Ende unseres Weges.“ Den Wert des Unternehmens, das bestätigte der 58-Jährige, sieht er „konservativ geschätzt“ bei mehr als einer Milliarde Euro (wir berichteten).

Alles andere als ein gewöhnliches Börsenunternehmen

Bei allem nüchternen Zahlenwerk: Borussia Dortmund ist alles andere als ein gewöhnliches Börsenunternehmen. Viele Aktionäre sind dem Unternehmen emotional eng verbunden, eine Gewinnmaximierung steht in der Prioritätenliste der Geschäftsleitung nicht an oberster Stelle. Es gehe darum, den maximalen sportlichen Erfolg anzustreben- ohne dafür finanzielle Risiken einzugehen oder Schulden aufzunehmen, betonten Watzke und Finanzgeschäftsführer Thomas Treß.

BVB-Hauptversammlung in der Westfalenhalle 3b

Bilder der BVB-Hauptversammlung in der Westfalenhalle 3b.
Bilder der BVB-Hauptversammlung in der Westfalenhalle 3b.
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Wirtschaftlich werden die Kennzahlen im Boomgeschäft Fußball weiter steigen. Etwa bei der internationalen Vermarktung, bei der in der kommenden Saison allein 20 Millionen Euro mehr erwartet werden. Ein neuer, langfristiger Vertrag mit dem Vermarkter Lagardere soll ab dem Jahr 2020 zusätzliche Sponsoring-Einnahmen „in Höhe eines Hauptsponsors“ einbringen, also im achtstelligen Bereich, kündigte Watzke an. Die „immateriellen Werte“ von Spielern wie Christian Pulisic bildeten eine „immense stille Reserve“.

"Persönlich mitgenommen"

Im Sommer, das gestand der BVB-Geschäftsführer, sei er „angefasst“ gewesen und „persönlich mitgenommen“. Das aufreibendste Halbjahr der Vereinsgeschichte mit den Geschehnissen rund um das Leipzig-Spiel, dem Anschlag auf die Mannschaft und der Trennung von Trainer Thomas Tuchel hatte Spuren hinterlassen. Doch das sei passé. „Ich bin aktuell so auf Kampfmodus gestellt, ich habe so viel Spaß an dieser Herausforderung - da werden sich einige noch deutlich wundern“, sagte Watzke. Die Strahlkraft der Marke Borussia Dortmund sei „größer als je zuvor“.

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Den Platz unter den Top Ten Europas will Watzke verteidigen, obwohl es „ein harter, harter Kampf“ werde. „Wir haben es in der Champions League in einem Verdrängungswettbewerb mit Ländern zu tun wie Katar und Abu Dhabi, mit Milliardären, wo keiner weiß, wie die ihr Geld verdient haben.“ Der BVB hingegen sei als Verein geprägt von Bodenständigkeit, Besonnenheit und langer Tradition.

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