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Abwehrspieler wieder fit

Nastasic droht gegen Freiburg ein Platz auf der Bank

Gelsenkirchen Matija Nastasic ist wieder fit und bereit für einen Einsatz im Bundesligaspiel des FC Schalke beim SC Freiburg. Nastasic gilt in der Abwehr der Blau-Weißen gesetzt. Schalke-Trainer Domenico Tedesco könnte das in Bedrängnis bringen, denn derzeit ist eigentlich ein Abwehr-Trio gesetzt.

Nastasic droht gegen Freiburg ein Platz auf der Bank

Matija Nastasic ist zurück beim FC Schalke, er könnte sich aber auf der Bank wiederfinden. Foto: picture alliance / Tim Rehbein/d

Der Ärger ist verraucht, zumindest vorerst: Weil Matija Nastasic trotz einer schon bekannten Verletzung noch für die serbische Nationalmannschaft gespielt und die Verletzung sich dadurch weiter verschlimmert hatte, war die sportliche Schalker Leitung um Cheftrainer Domenico Tedesco und Manager Christian Heidel nicht gerade amüsiert. Nastasic fehlte Schalke danach nämlich in den Spielen in Berlin, gegen Mainz, in Wiesbaden (Pokal) und auch zuletzt gegen Wolfsburg. Am Samstag bei der Partie beim SC Freiburg soll der Verteidiger wieder im Kader stehen - und bringt Tedesco möglicherweise in leichte Konflikte.

Rustikaler Spielstil

Denn eigentlich ist Nastasic in der Schalker Abwehr gesetzt - er gilt als äußerst solider Spieler, der nicht durch Kunststückchen auffällt, sondern durch ein schnörkelloses, manchmal auch durchaus rustikales Verrichten seiner Arbeit. Der Haken an der Sache: Mittlerweile hat sich auf Schalke das Abwehr-Trio Benjamin Stambouli, Naldo und Thilo Kehrer etabliert. In den vergangenen vier Pflichtspielen ohne Nastasic kassierte Schalke nur zwei Gegentore - das in Wiesbaden war letztlich unbedeutend, das gegen Wolfsburg fiel erst in der 93. Minute. Für Tedesco gibt es also keinen Grund, trotz der Nastisic-Rückkehr die Abwehr umzubauen.

Gelsenkirchen Spanische Medien berichten eine Einigung Leon Goretzkas mit dem FC Barcelona. Nach Ablauf dieser Saison kann der 22-Jährige den Verein ablösefrei verlassen, da sein Vertrag bei den Blauweißen ausläuft. Einen Verkauf im Winter schließt der Verein bisher aus. Goretzka selbst hat derzeit jedoch ganz andere Probleme.mehr...

Dem Serben-Star, 2015 von Manchester City zu den Königsblauen gekommen, droht vorerst also die Ersatzbank: Das ist auch ein „Verdienst“ von Benjamin Stambouli. Der Franzose wurde vor der vergangenen Saison von Paris St. Germain als „Sechser“ geholt, konnte auf dieser Position aber kaum überzeugen. Wie schon bei Max Meyer, den Tedesco vom „Zehner“ zum Chef im defensiven Schalker Mittelfeld machte, hatte Schalkes Trainer auch mit Stambouli eine Idee, auf die sein Vorgänger Markus Weinzierl offensichtlich nicht gekommen war: Tedesco zog Stambouli zurück in die Abwehr, wo der 27-Jährige bislang einen guten Job macht. Stambouli verteidigt nicht nur solide, sondern sorgt durch seine technischen Fertigkeiten auch dafür, dass das in den vergangenen Jahren viel zu langatmige Schalker Spiel von hinten heraus an Tempo gewonnen hat.

Höwedes kein Thema mehr

Aktuell ist Schalke hinten also ziemlich dicht. Was auch noch einen anderen Nebeneffekt hat: Das Thema Benedikt Höwedes ist aktuell keins mehr. Der langjährige Mannschaftskapitän, unter lauten Protesten vieler Fans zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin ausgeliehen, wird zumindest sportlich bislang sehr ordentlich vertreten …

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