Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige

Königsblauer Co-Trainer

Peter Perchtold: „Wir sind beide fußballverrückt“

Gelsenkirchen Als im Frühjahr bekannt wurde, dass Schalke den damals erst 31-jährigen Domenico Tedesco als Cheftrainer verpflichten würde, rechnete man allgemein damit, dass der Verein ihm einen älteren und erfahrenen Co-Trainer an die Seite stellen würde. In der Tat ist Tedescos Co-Trainer Peter Perchtold älter. Ziemlich genau ein Jahr älter als Tedesco.

Peter Perchtold: „Wir sind beide fußballverrückt“

Schalkes Co-Trainer Peter Perchtold (l) unterhält sich während des Spiels mit Schalkes Trainer Domenico Tedesco und gibt dabei Anweisungen. Foto: dpa

Ein so junges Trainerteam hatte Schalke noch nie. Zum Vergleich: Bayern-Trainer Jupp Heynckes ist mit seinen 72 Jahren älter als Tedesco und Perchtold zusammen. Ein Problem sei das aber nie gewesen, sagt Perchtold. „Es geht immer um die Art und Weise des Auftretens“, so der Co-Trainer. „Wir haben einen guten Umgang mit den Spielern, und da ist der nötige Respekt von vorneherein gegeben.“ Der Erfolg scheint ihm Recht zu geben: Langsam, aber sicher hat sich Schalke in die vorderen Tabellenränge vorgepirscht, aktuell stehen die Königsblauen auf Platz vier, punktgleich mit dem BVB, der allerdings das bessere Torverhältnis hat. „Es läuft gut“, sagt Peter Perchtold lakonisch.

Schon vorher mit Profi-Erfahrung

Anders als Domenico Tedesco, dessen einzige Profistation ein halbes Jahr Erzgebirge Aue war, wusste Perchtold auch schon vor der Saison, wie es sich auf der Trainerbank eines Bundesligisten anfühlt: Von 2015 bis 2017 war der gebürtige Nürnberger Co-Trainer unter Martin Schmidt bei Mainz 05. Vor seiner Trainerlaufbahn war Perchtold Profi gewesen, unter anderem beim VfB Stuttgart und beim 1. FC Nürnberg.

Ältester Stammspieler der Liga

Schalkes Naldo: Momentan fühle ich mich wie 25

Gelsenkirchen Der Schalker Abwehrchef Naldo will noch lange nicht über ein Karriereende nachdenken. Der älteste Stammspieler der Bundesliga spielt bislang eine hervorragende Saison. Was das Geheimnis des 35-Jährigen ist, hat er uns im Interview erzählt.mehr...

Tedesco selbst, so erzählt Perchtold, habe sich ihn als Co-Trainer gewünscht. „Zwischen uns gab es von Anfang an eine gemeinsame Basis“, sagt er. „Wir sind beide im positiven Sinne fußballverrückt.“ Das bedeute auch lange Arbeitstage, berichtet Perchtold. Aber auch das Zwischenmenschliche stimme. „Es macht einfach Spaß, mit ihm zusammenzuarbeiten“, so der 33-Jährige über seinen Chef, „außerdem kann man sich mit ihm auch über andere Dinge als über Fußball unterhalten.“ Im Trainerteam ist Perchtold unter anderem für die Nachbereitung der Spiele zuständig.

„Domenico ist tonangebend“

„Domenico ist tonangebend in der Vorbereitung auf ein Spiel - ich beschäftige mich dann im Anschluss mit unserem Videoanalysten Lars Gerling mit der Aufbereitung der Partie.“ Drei bis viermal in der Woche werden auch die Spieler zum Videostudium vor den Bildschirm gebeten. „Das muss man aber dosiert einsetzen, damit darf man die Profis nicht überreizen.“ Eine interessante Antwort gibt Peter Perchtold übrigens auf die Frage, wer denn sein Vorbild als Trainer sei. „Der, der mit am meisten gegeben hat, war vermutlich ein unbekannter Trainer in der U6 oder U7, der mir die ersten Schritte im Fußball beigebracht hat“, sagt der 33-Jährige und lächelt.

GELSENKiRCHEN Eigentlich hätte Nabil Bentaleb am Freitagabend am WM-Qualifikationsspiel seiner algerischen Nationalmannschaft gegen Nigeria teilgenommen, doch daraus wird nichts: Wegen „muskulärer Probleme“ fällt der Mittelfeldspieler aus und reist nach Gelsenkirchen zurück, teilte Schalke 04 am Donnerstag mit. Ob Bentaleb im nächsten Bundesligaspiel gegen den Hamburger SV (Sonntag, 19. November, 15.30 Uhr, Sky) eingesetzt werden kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen.mehr...

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

2:0 gegen Hamburg

Schalke klettert vorm Derby auf Tabellenplatz zwei

GELSENKIRCHEN Der FC Schalke 04 hat seine Erfolgsserie fortgesetzt und erstmals seit fünf Jahren wieder den zweiten Platz der Fußball-Bundesliga erobert. Die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco gewann am Sonntag ihr Heimspiel gegen den Hamburger SV mit 2:0 (1:0) und ist nun sogar erster Verfolger von Bayern München. mehr...

Einstand in der Nationalmannschaft

Schalke-Juwel McKennie feiert Traum-Debüt im US-Team

Leiria/Gelsenkirchen Erstes Länderspiel, erstes Tor: Beim FC Schalke 04 reift erneut ein vielversprechendes Fußball-Talent heran. Nun feierte Youngster Weston McKennie auch im US-Nationalteam einen Traumeinstand. Schalke-Manager Christian Heidel weiß um die Qualitäten des 19-Jährigen und sorgte schon einmal vor.mehr...

Schalker Mittelfeldspieler

Bentaleb reist verletzt von der Nationalmannschaft ab

GELSENKiRCHEN Eigentlich hätte Nabil Bentaleb am Freitagabend am WM-Qualifikationsspiel seiner algerischen Nationalmannschaft gegen Nigeria teilgenommen, doch daraus wird nichts: Wegen „muskulärer Probleme“ fällt der Mittelfeldspieler aus und reist nach Gelsenkirchen zurück, teilte Schalke 04 am Donnerstag mit. Ob Bentaleb im nächsten Bundesligaspiel gegen den Hamburger SV (Sonntag, 19. November, 15.30 Uhr, Sky) eingesetzt werden kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen.mehr...

Ehemaliger Schalke-Spieler

Publikumsliebling: Arsenal-Fans feiern Kolasinac

Gelsenkirchen Mit Klaas-Jan Huntelaar und Sead Kolasinac verlor der FC Schalke 04 im Sommer zwei langjährige Leistungsträger. Huntelaar kehrte nach Amsterdam zurück. Kolasinac unterschrieb beim FC Arsenal einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022. Was hat den beiden Spielern der Wechsel sportlich gebracht? Eine Zwischenbilanz.mehr...

Auf Kurs Champions League

Fünf Gründe für den Schalker Aufschwung

Gelsenkirchen Still und heimlich hat sich Schalke 04 an die Champions-League-Plätze herangepirscht. Als Schalke-Spieler Daniel Caligiuri vor kurzem sagte: „Hier kann etwas Großes entstehen,“ da runzelten manche seiner Zuhörer mit der Stirn und speicherten diesen Satz unter der Rubrik Zweckoptimismus ab. Doch nach elf Spieltagen hat der FC Schalke 04 bisher alle Skeptiker widerlegt. Fünf Gründe für den Aufschwung.mehr...

Mini-Aufgebot

Nur sieben Spieler auf dem Schalker Trainingsplatz

Gelsenkirchen Schalke-Trainer Domenico Tedesco kann nur auf einen kleinen Teil seines Lizenzspielerkaders zurückgreifen. Lediglich sieben Spieler, dafür aber gleich sieben Betreuer fanden sich am Dienstag auf dem Trainingsgelände der Königsblauen ein. Das hat unterschiedliche Gründe.mehr...