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Alleiniger Sechser

Schalkes Meyer vom Auslaufmodell zur Stammkraft

GELSENKIRCHEN Im Profifußball geht es manchmal blitzschnell. Galt Max Meyer vor wenigen Wochen noch als Auslaufmodell auf Schalke, hat sich seine Bedeutung plötzlich ins Gegenteil verkehrt. Der Nationalspieler mutierte auf seiner neuen Position als „Sechser“ im Mittelfeld vom Teilzeitarbeiter zur Stammkraft.

Schalkes Meyer vom Auslaufmodell zur Stammkraft

Hat sich in die Mannschaft gespielt: Max Meyer. Foto: dpa

Mit Meyer auf dem Feld kassierten die Königsblauen erst ein Gegentor (1:1 gegen Wolfsburg). Und seine Wichtigkeit könnte sich bald noch erhöhen, weil Schalkes Kreativkräfte Leon Goretzka und Nabil Bentaleb verletzungsbedingt weiter auszufallen drohen. Mehr Klarheit über die Personalsituation dürfte es für Trainer Domenico Tedesco am Freitag geben.

Gelsenkirchen Nabil Bentaleb trat vorzeitig die Rückreise von der algerischen Fußball-Nationalmannschaft an. Eine alte Verletzung ist wieder aufgebrochen und wirft den Schalker Spieler zurück. Eine Schrecksekunde gab es außerdem im Training. Bei einem königsblauen Leistungsträger geht es hingegen langsam bergauf.mehr...

Während bei Bentaleb die Chance auf ein Comeback wohl Wunschdenken ist, gibt es bei Goretzka noch eine kleine Chance, dass er gegen den HSV sein Comeback feiert. Für Tedesco könnte es eine Überlegung wert sein, Meyer wieder seine frühere offensivere Rolle im Mittelfeld zu verordnen, weil sonst in der Zentrale Impulsgeber für das Spiel der eigenen Mannschaft fehlen. Weston McKennie wäre eine Option für die Sechser-Position.

Fünf Mal unbesiegt

Gegen den Hamburger SV wollen die Königsblauen ihre Erfolgsserie der letzten Wochen fortsetzen. Die letzte Schalker Niederlage (0:2 in Hoffenheim) war am 23. September. Danach folgten fünf Partien ohne Niederlage mit insgesamt elf Punkten.

Einstand in der Nationalmannschaft

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Leiria/Gelsenkirchen Erstes Länderspiel, erstes Tor: Beim FC Schalke 04 reift erneut ein vielversprechendes Fußball-Talent heran. Nun feierte Youngster Weston McKennie auch im US-Nationalteam einen Traumeinstand. Schalke-Manager Christian Heidel weiß um die Qualitäten des 19-Jährigen und sorgte schon einmal vor.mehr...

Davon kann der krisengeschüttelte Hamburger SV in dieser Saison nur träumen. Auch der frühere Schalker Co-Trainer und aktuelle Chef-Coach Markus Gisdol hat bisher vergeblich versucht, dem Traditionsverein mehr fußballerische Stabilität zu vermitteln. Fabian Reese bezeichnete den HSV deshalb kürzlich als „Wundertüte“ und fügte hinzu: „Es ist ab und zu ein bisschen kurios, was dort passiert.“

Holtby auf der Bank

Mit Lewis Holtby hat auch ein weiterer Ex-Schalker momentan wenig zu lachen in Hamburg. Holtby wollte am vergangenen Wochenende im U21-Team des HSV Spielpraxis sammeln. Gisdol lehnte die Bitte des Mittelfeldspielers mit der Begründung ab, „wir wollen nicht unseren Talenten den Platz nehmen, sich zu entwickeln. Wir wollen von unten nach oben ausbilden und nicht von oben nach unten.“ Solche Sätze lassen sich als Ohrfeige für Holtby interpretieren, der die Rückkehr in die Veltins-Arena wohl auf der Ersatzbank erleben dürfte. So ändern sich die Zeiten – wie auch schon Max Meyer erfuhr.

GELSENKIRCHEN Die Talentförderung ist ein eminent wichtiges Element der Schalker Vereinspolitik. Wie haben sich die jungen Spieler im Kader unter Trainer Domenico Tedesco entwickelt? Vier Beispiele aus dem Schalker Talentschuppen. Vor allem Thilo Kehrer und Weston McKennie haben sich stark entwickelt.mehr...

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