Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Programm zur Erneuerung

Halbe Million Euro für Sportplätze im Stadtpark

Ahaus Die Sportanlage im Stadtpark ist in einem desolaten Zustand. Leichtathletik kann nicht vernünftig ausgeübt werden. Die Stadt will jetzt investieren.

Halbe Million Euro für Sportplätze im Stadtpark

Wenig attraktiv sind die Sportanlagen im Stadtpark. Foto: Gehring Foto: Markus Gehring

Laufen, springen, werfen – vor allem Schulen, außerdem die Vereine Eintracht Ahaus und VfL Ahaus, können die Sportanlagen im Stadtpark nutzen. Die Schulen verzichten inzwischen wegen des schlechten Zustands darauf. Deshalb steht die Sanierung ganz oben auf der Prioritätenliste der Lenkungsgruppe zur Sport(stätten)entwicklung- und -zielplanung. Der Schul- und Sportausschuss hat am Mittwoch im Rathaus die Ergebnisse diskutiert und mehrheitlich befürwortet. Der Rat wird am 13. Dezember abschließend beschließen.

Die Lenkungsgruppe mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Sport, so erläuterte es Dr. Günter Breuer vom Beratungsbüro ZAK, hatte auch über einen Neubau von leichtathletischen Anlagen nachgedacht. Ausschlaggebend für die Entscheidung zur Sanierung waren nicht nur Kostenvorteile, sondern auch die zentrale Lage des Stadtparks für die Schulen. Beigeordneter Werner Leuker erklärte: „Am Ende entsteht eine zukunftsfähige und hochwertige Leichtathletikanlage.“

Auch in den Stadtteilen

Genaue Kostenberechnungen und Details der Arbeiten gibt es noch nicht. 500.000 Euro, so betonte es in der Sitzung im Rathaus auch Reinhold Benning für die Stadtverwaltung, werden ausreichen. Nicht nur für die Sanierung und Modernisierung im Stadtpark, sondern auch für die Anlagen an den Sportplätzen in den Stadtteilen, die vor allem von Grundschulen genutzt werden.

Hauptplatz und Kunststoffrasenplatz im Stadtpark werden nach der Sanierung werden nicht mehr frei zugänglich sein. Für weitere 100.000 Euro sollen beide Plätze eingezäunt und mit einer intelligenten Schließanlage mit dokumentierbarer Zugangskontrolle versehen werden. Fahrräder, die auf dem teuren Kunstrasen liegen, Mopeds, aus denen Öl tropft, so Beobachtungen auch der Politiker, wird es dann nicht mehr geben.

Saniert werden auch Turn- und Sporthallen. 2018 wird die 47 Jahre alte Tribünenanlage in der Dreifachturnhalle Vestert komplett erneuert. 230.000 Euro soll das kosten. Außerdem braucht es zusätzliche Sportgeräte, da diese bislang bei Stadtmeisterschaften aus anderen Sporthallen angeliefert werden mussten. Da die Gesamtschule noch im Aufbau ist, also Jahr zu Jahr die Halle mehr genutzt wird, sollen Umbau und Renovierung bereits 2018 vorangetrieben werden.

Zurückstehen muss deshalb erst einmal die Turnhalle in Wüllen, die eigentlich noch größeren Sanierungsbedarf hat. Hier muss noch entschieden werden, ob saniert oder eine neue Halle gebaut wird. Die Lenkungsgruppe will abwarten, was die Verwaltung an Kosten ermittelt.

Drittes Thema sind die Kunststoffrasenplätze. Die in der Lenkungsgruppe vertretenen Sportvereine haben sich abgestimmt, „Nutzergruppen“ zu bilden, so Günter Breuer in der Sitzung. Als erstes sollen Kunststoffrasenfelder in Wessum und Alstätte entstehen, die von Union Wessum und TuS Wüllen einerseits und VfB Alstätte und FC Ottenstein andererseits genutzt würden. Später könnten Rasenplätze in Wüllen und Ottenstein umgebaut werden.

Rücklagen bilden

Ob das die Sportvereine am Ende wollen, könnte von einem Fakt abhängen. Müssen sie wie in anderen Kommunen Rücklagen bilden für die Erneuerung des Kunststoffbelags? Die ist nach etwa zehn Jahren fällig und kostet rund 100.000 Euro. Ob das auch in Ahaus künftig so sei, wollte Alfons Gerick (SPD) von der Verwaltung wissen. „Wir haben keine Festlegung getroffen“, sagte Werner Leuker. Er sprach von einer ergebnisoffenen Diskussion.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Bebauungsvorhaben

Spielwiese gehört doch nicht der Stadt

Ahaus Unklar waren bisher die Eigentumsverhältnisse eines Grundstücks an der Heuss-Straße. Die Wiese kann nun doch nicht so leicht bebaut werden.mehr...

Zuschauer haben entschieden

Die „Young Voices“ aus Alstätte sind der beste Chor im Westen

Ahaus Die 90 Frauen aus Alstätte setzten sicham Freitagabend beim Wettbewerb des WDR im Finale unter den fünf letzten Chören durch. Über 100 mitgereiste Fans aus Alstätte waren live dabei.mehr...

Umsiedeln - aber wohin?

Ahauser Spedition sucht Ausweg

Ahaus Die Spedition Kleinpas will expandieren. Der Chef weiß auch schon, wohin mit der Firma: in den Industriepark Ahaus-Legden. Doch die Spedition darf nicht.mehr...

Gelber Renault Twingo

Polizei sucht nach Autobesitzer

AHAUS Die Polizei ist auf der Suche nach dem Besitzer eines Renault Twingo. Im September stellte sie auf der B70 den gelben Pkw sicher, der auf dem Grünstreifen abgestellt war. mehr...

Rat diskutiert

Die ungelöste Stellplatzfrage

Ahaus Wie viele Parkplätze sind für das geplante Wohn- und Geschäftshaus auf dem Volksbankgelände erforderlich? Die Antwort fällt dem Rat nicht leicht.mehr...