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Markt zieht 55 Aussteller an

Ahaus Der Adventsmarkt in Alstätte ist eröffnet. Der Markt ist beliebt – in diesem Jahr ist er daher wieder gewachsen.

Markt zieht 55 Aussteller an

Der Adventsmarkt in Alstätte ist eröffnet. Nach dem regnerischen Start am Donnerstag, können Besucher noch bis Sonntag die vorweihnachtliche Stimmung an der Kirche genießen. Foto: Beneke

Regnerisch war der Start des beliebten Alstätter Adventsmarkts. Ausstellern und Besuchern allerdings machte das kalt-nasse Wetter wenig aus. Die meisten kamen vorbereitet in dicken Jacken und mit Regenschirmen bewaffnet auf den Markt, der in diesem Jahr sogar ein wenig größer ist als noch 2016.

55 Aussteller hat es 2017 auf den Alstätter Adventsmarkt gezogen. „Das sind acht mehr als im vergangenen Jahr“, sagt Manfred Ibing vom Gewerbeverein, der den Markt organisiert. Den Alstätter Adventsmarkt gibt es bereits seit 1983, damals allerdings war er noch sehr klein, bestand aus weit weniger Büdchen. Seit 2010 (16 Buden) wächst der Adventsmarkt. Jedes Jahr sind es mehr Aussteller, die nach Alstätte kommen. „Es ist einer der schönsten Märkte hier in der Ecke“, findet Ibing.

Familiäre Atmosphäre

Die Besucher, die es bereits am ersten Tag auf den Markt gezogen hat, stimmen Manfred Ibing zu. „Ich komme gern hierher. Der Adventsmarkt hat eine besondere Stimmung. Er ist auch nicht so hektisch wie andere Märkte“, sagt Theresa Gesenhues. Sie steht am Stand des Alstätter Heimatvereins und lässt sich die Reibekuchen schmecken. Die drei Frauen, Susi Busch, Rita Gesenhues und Christa Esseling, die die erste Schicht betreuen, machen das bereits seit fünf Jahren zusammen, sie mögen die familiäre Stimmung des Marktes. Oft steht vor dem Tresen ein bekanntes Gesicht und verlangt nach Reibekuchen oder Pilzen.

Einheitliche Hütten

Viele Vereine sind auf dem Adventsmarkt mit ihren Ständen vertreten. An der St.-Mariä-Himmelfahrt-Kirche reihen sich ihre liebevoll hergerichteten Buden und Verkaufsstände aneinander. Bei der Alstätter Kolpingsfamilie gibt es Pommes und Currywurst. Da gehen an einem guten Tag schon mal rund 500 Würstchen über die Theke.

„Wir suchen das ganze Jahr nach Ausstellern“, sagt Manfred Ibing. Jeder dürfe allerdings nicht kommen und seinen Stand auf dem Alstätter Adventsmarkt aufbauen, schränkt er ein. Der Markt solle schließlich besonders bleiben. Daher seien auch die einheitlich gestalteten Hütten Pflicht, sagt Ibing. Das sorge für die richtige Stimmung.

Auch das Haus Früchting ist in diesem Jahr wieder dabei. Die Hütte macht optisch viel her, zieht die Besucher an. Julia Schröer, Rudi Lenting und Heike Tenostendarp kümmern sich um den Stand, an dem sie viele selbst gefertigte Holzprodukte und Metallarbeiten verkaufen. Nicht nur simple Dekoration, sondern wirklich nützlich sind beispielsweise die Herzen und kleinen Pilze, in denen sich Vogelfutter verbirgt.

Die Stimmung am Donnerstag ist gut, trotz des Schietwetters. Über den einen oder anderen Regentropfen hinwegzusehen, dabei helfen notfalls Glühwein und andere Leckereien.

Öffnungszeiten:
Freitag, 1. Dezember, von 15 bis 21 Uhr;
Samstag, 2. Dezember, von 13 bis 21 Uhr;
Sonntag, 3. Dezember, von 12 bis 19 Uhr.

Das Programm hält an allen Tagen auch viel Musikalisches für die Besucher des Marktes bereit.

Ein Adventsshuttle-Service steht am Freitag und Samstag zur Verfügung. Größere Gruppen sollten sich vorher anmelden. Weitere Infos, Zeiten und Preise im Internet. www.alstaette.net/start

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