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Leserfrühstück

Sonntags fehlt die Zeitung

Ahaus Bei einem reichhaltigen Sonntagsfrühstück über lokale Themen und die Zeitung diskutieren – das wollten sich 150 treue Leser der Münsterland Zeitung am Sonntagmorgen beim Leserfrühstück nicht entgehen lassen.

Sonntags fehlt die Zeitung

Zum Leserfrühstück hatte die Münsterland Zeitung am Sonntagmorgen in das Restaurant „Zur Barriere“ eingeladen. Foto: FOTO: Christian Boedding

Verlagsleiter Christoph Winck hieß die Gäste im Saal des Restaurants „Zur Barriere“ an der Legdener Straße willkommen. Ihm zur Seite standen Vertriebsleiterin Monika Holz, Redaktionsleiter Bernd Schlusemann und Redakteur Christian Bödding. Sie alle standen den Leserinnen und Lesern für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Doch zuerst ging es für die Gäste ans Büffet. Das Team um Familie Enning hatte für das Sonntagsfrühstück reichlich aufgefahren.

Frühstückslektüre

Bei den Gesprächen stellte sich schnell heraus: die Interessen an der Zeitung und ihren Themen sind vielfältig – ebenso wie die Inhalte der Münsterland Zeitung. „Sontagmorgens fehlt mir die Zeitung“, sagte der Heeker Heinz Amshove – und lächelte verschmitzt. Eine Sonntagsausgabe der Münsterland Zeitung, das wäre noch was. Schließlich müsse die Zeitung morgens zum Frühstück dabei sein, egal, an was für einem Tag.

Heinz Amshove ist seit über 40 Jahren Abonnent der Zeitung. „Ich bin mit ihr gut zufrieden.“ Wer die Menschen hier kennt, der weiß: Es gibt kaum ein größeres Lob aus dem Munde eines Westfalen. Nach wie vor interessiert den treuen Leser vor allem das Lokale, gefolgt vom Sport. Egon Watzlawek aus Vreden nimmt den Lokalsport genauestens unter die Lupe. Dass „seine“ SpVgg Vreden in der Westfalenliga vor dem SuS Stadtlohn steht, das freut ihn besonders. Da dürften die Sportberichte über die SpVgg ruhig noch größer ausfallen.

Angelika Schneider aus Stadtlohn sprach beim Leserfrühstück das Lokale an. Sie findet es gut, wenn Themen, über die einmal berichtet wurde, anschließend nicht wieder unter den Tisch fallen. „Da ist es gut, dass die Zeitung nachhakt.“ Manchmal allerdings sind ihr die Texte zu lang.

Themenmischung

„Alles okay“, sagte Werner Könning aus Stadtlohn über die Zeitung. Die Themenmischung gefällt ihm, auch wenn er lieber mehrere kürzere Artikel liest, als einen ganz langen. „Und von mir aus könnte ruhig noch mehr Lokales drinstehen.“ Ehefrau Hannelore mag auf die gedruckte Ausgabe der Münsterland Zeitung nicht verzichten. Informationen aus dem Internet braucht sie nicht.

Streit um die Zeitung gebe es morgens am Frühstückstisch übrigens nicht, plauderten Werner und Hannelore Könning aus. Sie haben eine ganz einfache Lösung parat: „Der eine fängt mit dem Hauptteil an, der andere liest erst mal den Lokalteil.“ Vor allem die „Wir sind ...“-Seiten gefallen dem Ehepaar. „Wir sehen, welche Gruppe wo gewesen ist. Und wir können uns Anregungen für eigene Ausflüge holen.“ Hermann Menker aus Ahaus ist schon sage und schreibe 75 Jahre Bezieher der Zeitung. Viel große Worte macht er darum nicht. Und die Zeitung? „Die Zustellung ist pünktlich, im Lokalteil steht alles drin, was man wissen muss. Da gibt‘s nichts zu meckern.“

Zukünftige Leser

Manfred Gevers aus Ottenstein war mit Enkel Lenny der Einladung gefolgt. Für die Kleinen sei die Kinderseite eine gute Sache, erklärte Manfred Gevers. „Da denkt die Zeitung auch an ihre zukünftigen Leser.“ Er selbst würde gerne mehr über die Veranstaltungen des Hegerings lesen, wie zum Beispiel jüngst über den Tag des Waldes – dafür weniger über Schützenfeste und Karneval. Gerne mehr aus der Region, aus dem Münsterland und Westfalen, würden Johannes Meyer und Ehefrau Irmgard aus Legden lesen. Sie sei Frühaufsteherin, berichtete die Leserin. „Und da geht nichts über eine frische Zeitung am Frühstückstisch.‘“ Uli und Brigitte Steffen setzen vor allem auf die E-Zeitung. Mit ihr bleiben beide auch im Urlaub auf dem neuesten Stand in Sachen Lokalnachrichten. Dass die Lokalnachrichten in der Tageszeitung das Salz in der Suppe sind, das meinten auch Reinhold und Visnja Heselhaus aus Oeding. Über so manchen Disput sei zu lesen. „Und das ist richtig so. Zeitung muss kritisch sein.“

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