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Neubau-Projekt

Stiftung Kreuzstraße wird belebt

Ahaus Die Stiftung St.-Marien-Krankenhaus baut an der Kreuzstraße in Ahaus neu. Dafür werden zwei schon länger leer stehende Gebäude in Kürze abgerissen. Die neuen Mietshäuser sollen nicht nur eine eigene Tiefgarage bekommen, sondern auch das Krankenhaus unterstützen.

Stiftung Kreuzstraße wird belebt

Diese Häuser an der Kreuzstraße werden dem neuen Bauprojekt weichen. Gehring Foto: Markus Gehring

Die Stiftung St. Marien-Krankenhaus startet im kommenden Frühjahr mit dem Neubau eines Mehrfamilienhauses. Bereits in den nächsten Tagen werden dafür die sanierungsbedürftigen Immobilien in der Kreuzstraße 18 und 20 abgerissen, die sich seit vielen Jahren im Eigentum der Krankenhaus Stiftung befinden.

„Die Lebensdauer der beiden Häuser ist erreicht“, erklärt Dechant Heinrich Plaßmann, Vorsitzender der Stiftung, „Feuchtigkeit und Substanzverlust lassen keine weitere Nutzung mehr zu.“ Daher habe sich der Vorstand der Stiftung nach intensiven Überlegungen dazu entschieden, die inzwischen leer stehenden Gebäude abzureißen.

Acht neue Wohnungen

An gleicher Stelle sollen in einem Mehrfamilienhaus acht neue Wohnungen errichtet und auf dem allgemeinen Wohnungsmarkt zur Vermietung angeboten werden. Das Angebot soll sich unter anderem an Mediziner des Ahauser Krankenhauses richten, die aktuell noch auswärts wohnen. „Damit leistet die Stiftung einen weiteren wichtigen Beitrag zur Gewinnung von qualifizierten Medizinern für Ahaus und für die Region“, sagt Dechant Plaßmann.

Die aus der Vermietung erzielten Einnahmen stehen später für Projekte zur Verfügung, die dem inzwischen erweiterten Zweck der Stiftung dienen. Neben der wichtigen Aufgabe im Gesundheitswesen sind das die Förderung der Jugend- und Altenhilfe des Wohlfahrtswesens, sowie der Bildung und Erziehung.

Die Abrissarbeiten werden kurzfristig starten. Mit dem eigentlichen Neubau kann dann im frühen Frühjahr begonnen werden. Mit einer Fertigstellung wird bis Mitte 2019 gerechnet. „Die Stiftung hat bei der Planung großen Wert daraufgelegt, dass sich das Gebäude gut in die städtebauliche Umgebung einfügt und als sehr innenstadtnahes Gebäude einen guten Qualitätsstandard hat“, versichert Dechant Plaßmann.

Damit die zukünftigen Mieter ausreichenden und sicheren Parkraum haben, verfügt das Haus über eine eigene Tiefgarage mit ausreichend breiten Stellplätzen. Das lässt zudem einen begrünten Vorgarten zu, und der Blick auf das Gebäude wird nicht von parkenden Autos verstellt.

Die Gesamtsumme an Investitionen für das Bauprojekt beläuft sich auf 1,5 Millionen Euro. Finanziert wird es zum Teil aus Eigenmitteln der Stiftung, zum größeren Teil durch Kredite – überwiegend aus dem Förderprogramm „Energieeffiziente Bauten“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW).

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