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Am Domhof

Tiefgaragenzufahrt stört Gesamtbild

AHAUS In der Fußgängerzone soll auf dem Volksbankgelände ein Neubau entstehen. Das könnte gravierende Auswirkungen auf die Tiefgarage haben.

Tiefgaragenzufahrt stört Gesamtbild

Die Verwaltung schlägt vor, die Tiefgarageneinfahrt am Domhof zu beseitigen.Bödding Foto: FOTO: Christian Boedding

Ein Ausbund an Schönheit ist die Tiefgaragenzufahrt am Domhof nicht gerade. Rankgerüste aus Metall ragen in die Höhe, an drei Seiten wird die Zufahrt von einer Metallkonstruktion als Absturzsicherung umfasst, an der Stirnseite wächst Moos an einem Betonsockel.

Die geplante Umgestaltung des Volksbankgeländes in der Fußgängerzone ist für die Verwaltung eine gute Gelegenheit, an besagter Stelle aktiv zu werden. Wie der Bereich künftig aussehen könnte, wird die Stadtverwaltung dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Verkehr in der Sitzung am Mittwoch, 15. November erläutern. Die Pläne der Stadt sehen vor, die Tiefgaragenzufahrt am Domhof zu schließen. Genauer gesagt: Die Zufahrt könnte beseitigt und die Rampe verfüllt werden.

Auslöser ist der geplante Bau eines Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Wohnstandortes auf dem Volksbankareal (Münsterland Zeitung berichtete) am Markt 30/32 und Domhof 11. Der Neubau rückt näher an die Tiefgaragenzufahrt heran. Die „Baulücke“ zwischen dem vorhandenen Volksbankgebäude und Haverkamp Moden verengt sich von 15,50 Meter auf 11,70 Meter. Eine alte Zufahrt direkt neben einem neuen Gebäude – das sieht für die Verwaltung nicht gut aus. Die Stadt erarbeitete Vorschläge, wie man das Areal aufwerten könnte – vor allem mit Blick auf das Rankgerüst und den Betonsockel. Als Vorbild diente der Zugang zur Tiefgarage zwischen dem Bekleidungsgeschäft Steingrube und dem Einrichtungshaus Pomberg. Das Ergebnis: Statt der Metallsicherung könnten am Domhof gerahmte Glaselemente als Absturzsicherung genommen werden.

Betoneinfassung

Die Betoneinfassung muss aber aus statischen Gründen stehen bleiben. Sie würde weiterhin „den öffentlichen Raum dominieren“. Die Verwaltung hält es darum für sinnvoller, ganz auf die Zufahrt am Domhof zu verzichten. Das sei ein „erster wichtiger Schritt“, den Schlossgarten an die Innenstadt anzubinden.“ Die jetzige Tiefgaragenzufahrt werde Teil der Fußgängerzone. Die Autofahrer können weiterhin über die Zufahrt Wallstraße in die Tiefgarage gelangen – es würde aber die Möglichkeit der Durchfahrt entfallen. Die Zufahrt über die Wallstraße sei laut Verwaltung ausreichend groß, zudem gebe es zwei getrennte Fahrstreifen für die Ein- und Ausfahrt. Die Verwaltung schlägt dem Ausschuss vor, nun als erstes die Kosten für den Rückbau zu ermitteln.

Davon unberührt geht es im Ausschuss auch um die Stellplatzproblematik beim geplanten Neubau. Die Tiefgarage verfügt über 91 öffentlich zugängliche Plätze, davon stehen 68 uneingeschränkt zur Verfügung. Je nach künftiger Nutzung des neuen Gebäudes könnten fehlende Stellflächen abgelöst werden. Das heißt, die Stadt verzichtet auf die Herstellung der fehlenden Parkplätze, dafür zahlt der Eigentümer die Kosten, die für die Herstellung eines Stellplatzes in einer Tiefgarage anfallen würden.

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