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Musikzentrum

Architekten Bez und Kock stellen ihren Entwurf vor

BOCHUM „Sehr glücklich“ waren sie alle angesichts des Siegerentwurfs für das Musikzentrum: Politiker, Dezernenten, die Stiftung und die Oberbürgermeisterin. Wieder ein wichtiger Schritt auf dem mühevollen Weg zum Ziel. Ottilie Scholz: „Das Musikzentrum hat ein Gesicht bekommen.“

Architekten Bez und Kock stellen ihren Entwurf  vor

Der zweite Preis ging an JSWD Architekten Köln. Auffallend ist eine Stadtterrasse vor dem Saal.

Die Entwürfe für das Musikzentrum

Die Stuttgarter Architekten Martin Bez (l.) und Thorsten Kock erklären anhand ihres Modells ihre Ideen.
Die Zuschauerränge im großen Konzertsaal mit seinen 901 Plätzen laufen um das Orchester herum. Hohlräume an der Decke tragen zum großen akustischen Volumen bei.
Dass die Marienkirche in dem Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs so erhalten bleibt, sehen viele Bochumer als Glücksfall. Die Kirche wird zum Foyer, kann aber auch für eigenständige Veranstaltungen genutzt werden. Die Eingänge sind auf beiden Seiten des Chores. Der große Konzertsaal (vorne) und der kleine Multifunktionssaal auf der anderen Seite der Kirche passen sich mit ihrem Klinker der Kirche an.
Der Querschnitt zeigt den an der Viktoriastraße entlang laufenden lang gestreckten Baukörper. Für einen Teil des Saals gehen die Stuttgarter Architekten unter die Erde. Rechts ist der kleine Multifunktionssaal zu sehen.
Die Marienkirche wird zum verbindenden Foyer, kann aber auch für andere eigenständige Veranstaltungen genutzt werden.
Entwürfe für das geplante Musikzentrum in Bochum werden am 24.05.2012 der Öffentlichkeit präsentiert. Wolfgang Horneck aus dem Kulturausschuss, Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, Baudezernent Dr. Ernst Kratzsch, die Architekten Thorsten Kock und Martin Bez mit Kulturdezernent Michael Townsend (v.li.) und ihrem erstplatzierten Entwurf.
Eine offene Stadtterrasse vor dem Konzertsaal gefiel der Jury beim Entwurf der JSWD Architekten Köln. Nicht nur deshab gab es am Ende den zweiten Preis.
Der spektakulärste Entwurf kommt aus Spanien. SelgasCano aus Madrid geht mit dem Konzertsaal in die Erde und überrascht mit einem begrünten Dach, das zum Teil auch begehbar ist.
Architekt Max Dudler gewann 2009 beim Wettbewerb zur Umngestaltung der Marienkirche den ersten Platz, Sein Entwurf für das Musikzentrum setzt den Mulktifunktionssaal in die Kirche und setzt bei der Fassade auf Transparenz.
Große Treppen führen bei Satijnplus Architekten aus den Niederlanden zum Konzertsaal empor. Auch dieses Architekturbüro hatte sich 2009 bereits erfolgreich am Wettbewerb zur Umgestaltung der Marienkirche beteiligt.
Den dritten Preis erzielte die Hascher Jehle Planungsgesellschaft aus Berlin. Auffallend bei ihrem Entwurf ist der asymmetrisch auf den Platz gesetzte Bau, der ebenfalls vom sonst fast durchgängig anzutreffenden Form des Schuhkartons abwich.
Gareth Hoskins Architects aus Schottland verbinden Saal und Kirche an der Seite zur Humboldtstraße. Durch Gänge entsteht ein offener Eindruck.
Klaus Roth ist der einzige Architekt, der das Kirchenschiff überbaut und nur noch den Turm sichtbar stehen lässt.
Drei Säle in einem sehr kompakten Gebäude platzieren Hilmer & Sattler und Albrecht aus Berlin.
Das Architekturbüro Keith Williams hat die Marienkirche komplett leer gelassen und die  Säle in einem kompakten Bau untergebracht.

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