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Heinen lehnt Mandat ab

Bochumer CDU-Kandidat rückt nach

BOCHUM Der CDU-Politiker Christian Haardt geht nach Düsseldorf. Der Landeswahlausschuss hat gestern die 43 Listenplätze für die CDU bestätigt. Gleichzeitig hat Ursula Heinen (CDU/Listenplatz zwei) ihren Verzicht erklärt. Gegenüber dieser Zeitung bestätigte sie, ein entsprechendes Schreiben an den Landtagspräsidenten abgeschickt zu haben.

Bochumer CDU-Kandidat rückt nach

Damit rückt Christian Haardt (Listenplatz 44) nach. Die Berufung als Abgeordneter wird ihn Anfang der kommenden Woche schriftlich erreichen. „Wenn ich den Brief bekomme, werde ich das Mandat annehmen“, so Haardt gestern. Er betont jedoch einmal mehr – noch sei er nicht im Landtag. Diese Vorsicht kommt nicht von ungefähr. Kurz nach der Wahl, als sich bereits abzeichnete, dass Haardt nachrückt, habe er viele Anrufe bekommen. Menschen, die sich um einen Posten in seinem Landtagsbüro bewarben. Zumeist ehemalige Mitarbeiter von Abgeordneten, die ihr Direktmandat bei dem CDU-Wahltief verloren haben.

Aufgaben suchen

Für Christian Haardt werden die nächsten Wochen viel organisatorische Arbeit mit sich bringen. „Da haben andere Kandidaten, die das seit dem 13. Mai wissen, einen Vorlauf.“ Dennoch sagt er: „Die Freude überwiegt ganz klar.“ Es werde eine spannende Aufgabe, ein Stück Lebenserfahrung. „Ich werde mir dort Aufgaben suchen müssen“, so Haardt. Welche Politikfelder er bearbeiten will, dass hänge von den Zuschnitten der Ausschüsse ab. Fest steht, dass Haardt sein Ratsmandat in Bochum behalten will. „Ich bin direkt gewählt worden. Solange ich glaube, dass ich die Interessen der Wähler vertreten kann, werde ich mein Mandat fortführen“, sagt Haardt gegenüber dieser Zeitung. Auch die damit Verbunden Aufgaben in Aufsichtsräten, wie bei den Alten- und Pflegeheimen oder den Stadtwerken Bochum, werde Haardt zumindest vorerst weiterführen.   

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