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Handball-Bezirksliga

Aufholjagd der Ickerner Handballer ohne Happy End

Castrop-Rauxel. Der Handball-Bezirksligist TuS Ickern wandelte am Samstag auf den Spuren der Fußballer des FC Schalke 04. Allerdings verloren die Ickerner trotz einer Aufholjagd.

Aufholjagd der Ickerner Handballer ohne Happy End

Aus der zweiten Ickerner Mannschaft aus der Kreisklasse rückte am Samstag Niels Höttig (am Ball) in den Bezirksliga-Kader des TuS auf.Der Routinier kam gegen den Aufsteiger SG Suderwich zu keinem Torerfolg.Foto Engel Foto: Volker Engel

Von Jörg Laumann

Auch am elften Spieltag in der Handball-Bezirksliga Ruhrgebiet konnte der TuS Ickern nicht gewinnen. Mit dem 28:29 (9:11) gegen den Aufsteiger SG Suderwich blieben die Schützlinge des Trainergespanns Ralf Utech und Thorsten Fringes im achten Spiel in Folge ohne Sieg. Sie belegen weiterhin den drittletzten Platz (14.).

Der TuS war am Samstag in der Sporthalle an der B 235 in Habinghorst ersatzgeschwächt angetreten. Unter anderem fehlten Hendrik Kupka, Nils Rodammer, Julian Kuczpiol, Vitus Esser und Björn Böcking. Um zumindest Wechseloptionen aufbieten zu können, wurde der Kader durch Niels Hötting und Lukas Goms aus der zweiten Mannschaft (2. Kreisklasse) ergänzt.

9:8 durch Schlottke
Auch in dieser Rumpf-Besetzung konnten die Ickerner zunächst mithalten. Einen frühen 1:4-Rückstand holte der TuS auf und ging in der 26. Minute durch Kai Schlottke mit 9:8 in Führung. Danach trat jedoch wieder das Problem zutage, dass die vielen erfolglosen Ickerner Spiele der vergangenen Wochen geprägt hatte: Die Chancenverwertung der Gastgeber war zu schwach.

Nach dem Seitenwechsel riss der Faden beim TuS zunächst völlig. „Die Spieler sind aus der Kabine gekommen und hatten keine Körperspannung mehr“, kritisierte Utech, der mitansehen musste, wie der Gegner seinen Vorsprung immer weiter ausbaute. Als Suderwich in der 50. Minute mit 25:17 in Führung ging, schien die Partie frühzeitig gelaufen.

Doch den Ickernern gelang es noch einmal, den Schalter umzulegen. Immer wieder stellte der TuS in der Schlussphase auf eine offene Deckung um und offenbarte damit, dass der Gegner durchaus schlagbar gewesen wäre. Die Suderwicher, die in dieser Phase eine Reihe von Zwei-Minuten-Strafen kassierten, fanden kein Mittel mehr gegen das Abwehrspiel der Ickerner, die nun durch schnelle Gegenangriffe zu Toren kamen.

Acht Dittrich-Treffer
Vor allem Tim Dittrich, mit acht Treffern bester TuS-Werfer, verwandelte seine Chancen in den Schlussminuten konsequent. Somit gelang es Ickern beinahe, einen ähnlichen Erfolg wie die Schalker Fußballer zu erringen, die im Revierderby nach vermeintlich aussichtslosem Rückstand gepunktet hatten. Für den TuS blieb das Happy-End aber aus: Er verkürzte auf 28:29 und kam in der Schlussminute in Ballbesitz. Den Abschluss von Marco Höfer konnte der Torwart allerdings entschärfen.

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