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Jugendteam der Woche

Frohlinderinnen arbeiten am Spielverständnis

Frohlinde. In der Saison 2015/16 spielten die B-Juniorinnen des FC Frohlinde in der Aufstiegsrunde zur Fußball-Bezirksliga mit. Der Aufstieg gelang jedoch nicht. Nun hat an der Brandheide ein Erneuerungsprozess begonnen, ein komplett neues Team findet gerade zusammen.

Frohlinderinnen arbeiten am Spielverständnis

Die 16-jährige Paula Niedermove (l.) kickt bereits seit vielen Jahren. Sie ist Kapitänin des FC Frohlinde und möchte die jüngeren Spielerinnen unterstützen. Foto: Volker Engel

„Altersbedingt ist inzwischen ein Großteil der Spielerinnen nicht mehr dabei“, erklärte FCF-Trainer Dagobert Volkmann. Die aktuelle Mannschaft befinde sich noch im Aufbauprozess. Rund ein halbes Dutzend der Frohlinderinnen sind gerade mal 13 Jahre alt. Andere haben erst mit 15 Jahren mit dem Kicken begonnen. In der heterogenen Alterststruktur sieht der Coach jedoch die große Chance des Teams. „Die Mädchen können eine ganze Zeit zusammenspielen“, sagt Volkmann, „da kann sich ihr Potenzial entwickeln.“

Insgesamt 22 Spielerinnen umfasst der Kader. „Wir basteln immer noch daran, wer welche Position spielen kann“, so Volkmann, „ein Saisonziel haben wir uns daher erst einmal nicht gesetzt.“ Nach sechs Spieltagen stehen immerhin ein Sieg und zwei Unentschieden auf der Haben-Seite. Gegen die hoch in der Tabelle angesiedelten Gegner habe sein Team jedoch alle Partien verloren. Zuletzt mit 1:3 gegen den Tabellendritten VfL Grafenwald.

Frohlinderinnen arbeiten am Spielverständnis

Das sind die B-Juniorinnen des FC Frohlinde: (oben, v.l.) Co-Trainer Burkhard Boyke, Jennifer Michulka, Kornelia Janoschek, Lana Feist, Cynthia Matera, Anastasija Engelmann, Greta Hünnemeyer, Susan Zimmermann, Aya Belabdia, Jule Woelky, Annika Carl und Co Trainer Christoph Hünnemeyer, sowie (unten, v.l.) Kira Boyke, Julia Plaschyk, Feline Nejedli, Paula Niedermowe und Amy Lanfer. Es fehlen Dana Pilz, Chantal Rivelli, Melanie Aller, Merle Husemann, Wiktoria Iwanowicz, Anna Wolf und Trainer Dagobert Volkmann. Foto: Volker Engel

„Die Mannschaft entwickelt sich in positiver Hinsicht“, so Volkmann, „das Mannschaftsgefühl stellt sich ein. Die haben einfach Freude und Spaß an der ganzen Geschichte, unabhängig von der Qualität des Spiels oder dem Ergebnis.“ Aber es gibt auch noch eine ganze Menge zu tun. „Spielverständnis wächst nicht auf Bäumen“, so der Übungsleiter. Und die Hemmung, als 13-Jährige eine vier Jahre ältere Spielerin zu verteidigen, sei natürlich da. „Die Mädchen haben da schon Respekt“, so Volkmann, „vielleicht sogar ein bisschen Angst.“ Da brauche es dann die gestandenen Spielerinnen, die vorangehen und zeigen, wie es geht.

Eine dieser Führungsspielerinnen ist Paula Niedermove. Die 16-jährige Kapitänin ist bereits seit den Mini-Kickern am Ball. „Ich finde es wichtig, dass wir uns gegenseitig unterstützen und sagen, was man besser machen kann“, sagt die Schülerin, „es muss sich halt finden, wie man zusammenspielt, und dass die Jüngeren auch gegen Ältere in die Zweikämpfe gehen können.“

Mats Hummels und Sven Bender als Vorbilder

Fußballerische Vorbilder habe die Frohlinder Abwehrspielerin nicht, aber Mats Hummels (FC Bayern Müchen) und Sven Bender (Bayer Leverkusen) hätten sie schon beeindruckt. „Sven Bender ist trotz seiner vielen Verletzungen immer wieder zurückgekommen, ohne sich zu beklagen“, so Paula Niedermove. Die FCF-Kapitänin blieb bislang von Verletzungen verschont.

Sie blickt nun dem ersten Saison-Highlight entgegen. Mit ihren Mannschaftskameradinnen bestreitet sie am Samstag, 25. November, das Kreispokal-Endspiel gegen den SV Horst-Emscher. „Natürlich wollen wir gewinnen“, sagt Paula Niedermove. Aber nach der 1:5-Niederlage im Ligaspiel gegen den Gelsenkirchener Tabellenführer am zweiten Spieltag, scheinen die Chancen eher überschaubar. Der Einzug ins Pokal-Finale war den Frohlinder U17-Mädchen indes ganz mühelos gelungen – mit zwei Freilosen.

In der Saison 2015/16 hatten die B-Juniorinnen des FC Frohlinde als Zweite der Kreisliga A die Aufstiegsrunde erreicht, die Bezirksliga jedoch verpasst. Maja Hünnemeyer aus dem Team von damals hat über den MSV Duisburg den Sprung in die U17 der SGS Essen (Bundesliga West/Südwest) geschafft. Amy Haggart verschlug es indes von Frohlinde zum VfL Bochum, wo sie bis zum Ende der letzten Spielzeit in der Bundesliga West/Südwest neun Partien bestritt. Nun läuft sie für die zweite Seniorenmannschaft in der Westfalenliga auf.

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