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Weltweit größte Regatta

Pahnke rudert in Boston zur Bronzemedaille

HENRICHENBURG. Fünf Tage in Boston für einen Ruderwettbewerb? Es gibt schlechtere Ideen, die Herbstferien zu verbringen. Die 17-jährige Henriette Pahnke vom RV Rauxel nahm dort an der weltweit größten Regatta, dem „Head of the Charles“ teil.

Pahnke rudert in Boston  zur Bronzemedaille

Henriette Pahnke (2.v.r.) nahm an der „Head-of-the-Charles“-Regatta in Boston teil. Gemeinsam mit Maike Eckert (2.v.l./ARC Münster), Laura Kussl (M./Bonner RG) und Pia Otto (r./Kölner RV) wurde sie Dritte. Geholfen hat zudem die amerikanische Steuerfrau Libby aus Boston (l.). Foto: Henriette Pahnke

Seit fünf Jahren rudert die 17-jährige Henriette Pahnke aus Recklinghausen. Bei Wettbewerben tritt sie für den Ruderverein Rauxel an. Doch zuletzt saß sie im Boot des Kölner Rudervereins. Denn Pahnke nahm an der 53. Auflage des „Head of the Charles“, einer Regatta auf dem Charles River in Boston, einer Großstadt im Osten der Vereinigten Staaten, teil. Der Fluss trennt das Zentrum von Boston von Cambridge und Charlestown. Die „Head-of-the-Charles“- Regatta gilt nach eigenen Angaben mit rund 11.000 Teilnehmern und 400.000 Zuschauern als größte jährlich ausgetragene Regatta im Rudersport weltweit.

Doch wie kam das zustande? „Wir durften auf Einladung des Kölner Rudervereins teilnehmen, weil der schon seit vier Jahren an der Regatta teilnimmt“, so Henriette Pahnke. Gemeinsam mit Pia Otto (Kölner RV), Laura Kussl (Bonner RG) und Maike Eckert (ARC Münster) ging es also für die Schülerin des Recklinghäuser Gymnasiums Petrinum auf in Richtung Boston. Mit Otto hatte sie im Juni die Deutsche Jugendmeisterschaft gewonnen.

Zweifel waren schnell verflogen

Das Rennen lief gut. „Wir hatten davor noch nicht so lange zusammen trainiert und erstmal hatte ich auch meine Zweifel, wie das Rennen wird“, sagt die 17-jährige Pahnke. Doch die Zweifel waren schnell vergessen. Das Quartett startete gut und lag im Wettkampf der Leichtgewicht-Riemenvierer der Frauen über 4,8 Kilometer stets auf dem dritten Rang. Und so kamen Pahnke und Co. nach 18:25,103 Minuten auch auf dem Bronzerang ins Ziel.

Zwei Sekunden Rückstand hatte das Team auf die Mannschaft der Stanford-Universität. Den Sieg schnappte sich die Uni Georgetown mit einem sehr deutlichen Vorsprung in einer Zeit von 17:65,443 Minuten. „Es hat wirklich viel Spaß gemacht, ich habe noch mehr Renneindrücke sammeln können und konnte auch mal sehen, wie der Rudersport in einem anderen Land gefördert wird“, erklärt Henriette Pahnke.

Und was macht man neben dem Rudern in einer Großstadt wie Boston? „Neben dem Rennen haben wir trainiert, uns die Stadt angeguckt, sind essen gegangen und waren ein bisschen shoppen“, so Pahnke. Klingt nach gelungenen fünf Herbstferien-Tagen für die 17-jährige Ruderin des RV Rauxel.

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