Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Korfball

Sechs Thesen zum Schweriner KC und Korfballsport

SCHWERIN. Der Schweriner KC feierte am Samstag sein 50-jähriges Bestehen. Seit 2012 ist Otto Halberstadt Vorsitzender des Korfballclubs. Wir konfrontierten ihn mit sechs Thesen rund um den SKC und den Korfballsport.

Sechs Thesen zum Schweriner KC und Korfballsport

Bei der Jubiläumsgala des Schweriner KC im Golfclub Frohlinde stellten sich die Vorstandsmitglieder und Verantwortlichen des Schweriner KC zum Gruppenbild auf: Karen Fuchs (v.l.), Nicole Sprengel, Andrea Steuer, Lennart Schwirtz, Verena Zappe, Lisa Schüller, Linda Untermann, Jochen Schittkowski, Marvin Eickhold, Matthias Goepfert, Otto Halberstadt, Klaus Demuth und Ina Heinzel. Foto: Volker Engel

These 1: Der Schweriner KC hatte in 50 Jahren Vereinsgeschichte mehr Höhen als Tiefen.

Halberstadt: Das Positive überwiegt. Der Höhenflug in den Jahren 1978/79 mit der Teilnahme am Europa-Cup, die Feldmeisterschaft 1992 sowie die Meisterschaften in den vergangenen Jahren. Die Tiefen zeigten sich in schlechter Jugendarbeit während des Höhenflugs. Es hat leider fast eine ganze Generation gedauert, das wieder aufzuholen. Wir mussten ganz neu beginnen bei der F-Jugend, das dauerte natürlich.

These 2: Castrop-Rauxel ist nicht mehr die Korfball-Hochburg Nummer eins.

„Nicht mehr“ ist für mich das falsche Wort. Ich würde sagen, es ist gut verteilt in Rheinland und Westfalen. Es geht hin und her, mal sind die oben, mal ein Team aus Castrop-Rauxel.

These 3: Die Zahl der ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder nimmt stetig weiter ab.

Momentan ist das bei uns beim Schweriner KC nicht der Fall, wir sind gut aufgestellt. Zumal die meisten unserer Seniorenspieler auch als Trainer arbeiten und sich im Vorstand engagieren. Für alle Teams können wir zudem mindestens zwei Trainer stellen. Es sieht nicht so aus, dass wir, zumindest kurzfristig, Probleme bekommen könnten.

These 4: Es ist schwieriger geworden, einen Verein zu führen, als noch zu Beginn Ihrer Amtszeit 2012.

Der Aufwand ist etwas mehr geworden, dadurch, dass der Verein personell weiter gewachsen ist. Wir haben mehr Abteilungen und Mannschaften, aber letztlich ist es vom Zeitpensum doch gleich geblieben. Das Volumen der Arbeit hat sich einfach etwas vergrößert.

These 5: Immer weniger Kinder und Jugendliche entscheiden sich, den Korfballsport auszuüben.

Wir sind durchgängig in allen Altersklassen besetzt, aber man sieht bei anderen Vereinen, dass dort Lücken entstehen. Das ist aber zum Teil auch völlig normal, da es mal Jahrgänge gibt, in denen beispielsweise mehr Jungen als Mädchen spielen. Dadurch wird es schwieriger, die Teams aufzustellen. Ein Problem ist es eher, dass viele Jugendliche nach dem Sprung in den Seniorenbereich aus beruflichen Gründen aufhören müssen.

These 6: Otto Halberstadt bleibt bis zum 100-jährigen Bestehen Vorsitzender des Schweriner KC.

(lacht) Das wäre schön, aber das geht wohl leider nicht. Ich hoffe aber, dass es gesundheitlich noch lange möglich ist. Aber wir haben zum Glück im Verein bereits einen Trend, dass sich viele junge Leute im Vorstand engagieren.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Fußball-Landesliga

FC Frohlinde: Wachtel gegen „alte Heimat“

Castrop-Rauxel. Im letzten Spiel diesen Jahres muss der Landesligist FC Frohlinde am Sonntag, 17. Dezember, bei Arminia Marten antreten. Dabei stand die Partie lange Zeit auf der Kippe, da Marten in dieser Saison bereits zweimal nicht angetreten ist. mehr...

19-Jähriger beim 1. FC Köln

Chris Führich aus Habinghorst feiert Debüt in Bayern

Habinghorst 66 Minuten waren am Mittwochabend in der Allianz-Arena zwischen Bayern München und dem 1. FC Köln gespielt, da schmiss FC-Coach Stefan Ruthenbeck den 19-jährigen Habinghorster Chris Führich ins kalte Bundesliga-Wasser. Er kann es bis heute kaum glauben.mehr...

Nach Auftritt bei „Wer wird Millionär“

Lemmer über die TV-Show und die Zukunft des VfR Rauxel

Rauxel Mehr als vier Millionen Zuschauer hatte die Sendung am Montagabend: Philip Lemmer trat dort für den VfR Rauxel bei „Wer wird Millionär“ in den Ring, um auf den Ratestuhl zu gelangen. Er scheiterte beim Versuch. Uns stellte der Heilerziehungspfleger im Interview seinen kleinen Zehn-Jahres-Plan vor und was hinter dem Engagement für den Verein steckt.mehr...

Fußball-Regionalliga West

Dieser Habinghorster kickt mit den Profis des 1. FC Köln

Castrop-Rauxel. Im vergangenen halben Jahr ist für den Habinghorster Fußballer Chris Führich viel passiert; etwa der Wechsel aus der A-Jugend-Bundesliga von RW Oberhausen in die U21 des 1. FC Köln. Dort spielt er zwar Regionalliga, trainiert aber auch mal mit den Profis. Wie ist das? Wir sprachen ihn im Interview.mehr...

Fußball am Wochenende

Alle Plätze verschwinden unter einer Schneedecke

Castrop-Rauxel Nicht nur im Ruhrgebiet hat der Winter am Samstag Einzug gehalten. Deshalb sind alle Fußballplätze mit einer Schneeschicht bedeckt. Was das für die angesetzten Spiele bedeutet, erklären wir an dieser Stelle.mehr...

Jugend-Korfball

Albatros: Körbe hängen jetzt höher

Henrichenburg,. Auf der Suche nach Mädchen, die mitspielen wollen, sind die E-Jugend-Korballer des HKC Albatros. Die jungen Albatrosse sind unser Jugend-Team der Woche.mehr...