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Test in der Altstadt

So schmeckt das Essen auf dem Adventsmarkt

Castrop-Rauxel Der Castrop-Rauxeler Adventsmarkt in der Altstadt ist in diesem Jahr größer und reicher an Attraktionen als im Vorjahr. Aber wie schmeckt eigentlich das Essen an den Ständen? Wir haben es getestet. Das ist unsere (rein subjektive) Einschätzung des Angebots.

So schmeckt das Essen auf dem Adventsmarkt

Unsere Reporter haben das Essen auf dem Adventsmarkt getestet. Hier ist das Ergebnis. Foto: Tobias Weckenbrock

Der Adventsmarkt in der Altstadt: Ja, er kann natürlich nicht mithalten mit Centro, Dortmund oder Münster. Und ja, er könnte auch besser besucht sein als in den ersten Tagen. Aber das Meckern und Lästern, das man nun schon wieder über diverse Kanäle zu hören bekommt (keine Parkplätze, nix los, langweilig), ist aus Sicht unserer Redaktion nur eines: nicht angemessen. Wie viel auf einem solchen Markt los ist, liegt nicht am Veranstalter, sondern an den Besuchern. Dass ein Marktplatz auch mal als solcher und nicht bloß als Parkplatz genutzt wird, ist wohl in keiner Stadt in ganz Deutschland so umstritten wie in unserer. Und die bekannte und geliebte Scheune am Lambertusplatz gibt es ja auch noch...

Unsere Redaktion ist das Thema in dieser Woche jedenfalls konstruktiv angegangen: Wir haben probiert. Wie schmeckt denn das, was dort auf die Löffel, die Gabel oder zwischen die Serviette gegeben wird, um es zu verzehren? Jeder Reporter hat sich etwas aus dem Angebot einverleibt und eine kleine Kritik geschrieben. Eine vollkommen subjektive natürlich. 32 Euro haben wir dafür alles in allem ausgegeben.

Zwei Hotdogs - eine Meinung

So schmeckt das Essen auf dem Adventsmarkt

Dieser heiße Hund stammt von Omas Reibekuchen-Bude. Angepriesen wird Omas Version als Hot Dog Spezial. Und die kommt auch so ganz anders in die Schale als denn das klassische, eingangs beschriebene Würstchen. Für 3,50 Euro gibt's eine Wurst nach Frikandel-Art, die im erwärmten, aber nicht getoasteten Hot-Dog-Brötchen klemmt. Verfeinert wird die Kombination mit Curry-Ketchup und Remoulade. Handvoll glasierte Zwiebeln und vier Scheiben Gewürzgurke drauf – fertig! Was jetzt den Namenszusatz Spezial rechtfertigt, erschließt sich beim Anblick des Hotdogs irgendwie nicht. Optisch geht der schon in Ordnung, auch die Größe ist okay. Vom Geschmack her ist Omas Hot Dog Spezial aber kein Bringer. Ohne den Namenszusatz Spezial gibt's die selbe Variante auch bei der Weihnachtsscheune. Der Preis auch hier bei: 3,50 Euro. Richtig satt machen beide Interpretationen des Snacks nun nicht. Fazit: Kann man sich gönnen, muss aber nicht sein. fabse

Eine fettige Angelegenheit

So schmeckt das Essen auf dem Adventsmarkt

Drei Reibeplätzchen und einen Klecks Apfelmus – fertig ist die typische Weihnachtsmarktportion. Dass man am Apfelmus nicht viel falsch machen kann ist, so denke ich, kein Geheimnis. Eine leckere süße Beilage zu den doch sehr fettigen Talern. Für die insgesamt 3,50 Euro ist die Menge völlig in Ordnung. Satt werden ist dabei also kein Problem. Wie lange es nun anhält, wenn man gerade einmal die Hälfte dieser kleinen Fettspeicher schafft, ist eine andere Geschichte. Zumindest optisch konnten die Reibeplätzchen punkten. Aber auf jeden Fall gilt: So lecker wie bei Mutti kann es auch einfach nicht sein. vaw

Gute Wurst im blassen Brötchen

So schmeckt das Essen auf dem Adventsmarkt

Ich bin eher der Nudelfreak. Aber Brat- oder Currywurst geht eigentlich auch immer. Natürlich nur als Happen zwischendurch. Satt werden kann der Mensch davon nicht. Jetzt also eine Currywurst aus der Weihnachtsscheune. Mit Brötchen. Das zumindest so aussieht, als hätte man es beim Discounter aus der Plastikhülle genommen. Bitte künftig ein bisschen braune Farbe auf beide Seiten bringen. Aber ich weiß, wie schwer das ist, wenn man so ein Brötchen auf den Grill legt. Die Wurst ist lecker, auch die Soße schmeckt. Der Preis von 3 Euro ist nicht gerade megagünstig, aber dafür könnte man sich in der Weihnachtsscheune hinsetzen und die Wurst in Ruhe essen. abi

Ein Sattmacher zum guten Preis

So schmeckt das Essen auf dem Adventsmarkt

Eine ordentliche Portion Grünkohl und oben drauf noch eine schmackhafte Mettwurst – in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis kann man dem Betreiber der Weihnachtsscheune keinen Vorwurf machen. Für fünf Euro werden Hungrige hier richtig satt. Das ist im Vergleich zu den meisten anderen Snacks und Leckereien auf dem Weihnachtsmarkt durchaus beachtlich. Denn wer zahlt schon gerne drei Euro für eine kleine Currywurst oder einen in Serviettenformat gefalteten hauchdünnen Crepes? Allerdings: Unterm Kohl dürften sich ruhig ein paar kleine Kartoffelstückchen mehr verstecken – um einmal auf hohem Niveau zu meckern. Rein optisch betrachtet: Ist eben Grünkohl. Unspektakulär. Verzierte Weihnachtsplätzchen sind halt schöner anzusehen. Aber zu denen gibt‘s in der Regel auch keine Mettwurst dazu. Und der Geschmack? Der reicht leider nicht ganz an Omas Kochkünste ran. Aber Geschmacksbewertung ist eben auch so eine Sache. Kommt wohl auch auf die jeweilige Oma an. FeP

Die Frikandel kann was

So schmeckt das Essen auf dem Adventsmarkt

Um es kurz zu machen: Ich als passionierter Hollandfahrer hatte meine Bedenken mit der Frikandel/Pommes vom Weihnachtsmarkt. Aber, was soll ich sagen: Sie kann was. Die Pommes waren ein bisschen zu lange im Fett. Aber besser zu cross als labberige weiße Stäbchen „genießen“ zu müssen. Mayo ist genug vorhanden. Nun also zur Frikandel. Nachdem ich sie in ihrem Spezial-Bett (Mayo/Ketchup/Zwiebeln) entdeckt hatte, kam sie sehr schmackhaft rüber. Ausreichend frittiert, im Zusammenspiel mit dem neudeutsch Topping, schmeckte sie mir gut. Und die Gesamtportion war so groß, dass ich gut satt geworden bin. 6 Euro sind allerdings auch nicht ganz wenig. tfs

Sau-lecker – nur der Preis stört

So schmeckt das Essen auf dem Adventsmarkt

Wer richtig Hunger hat, der kann diese Champignons nur als einen von mehreren Gängen seines Weihnachtsmarkt-Menüs essen. Zum Sattwerden ist das nicht. Aber Süßigkeiten isst man ja auch nicht zum Sattwerden. Diese Pilze sind einfach sau-lecker! In einem recht hübschen Einweg-Schälchen serviert, ist der würzige Duft der Pilze mit der (in diesem Fall knoblauchfreien) Kräutercreme schon ein Genuss. Die Würze, die sich dann im Gaumen entfaltet, ist wohl dosiert. Die Soße dazu – mjam mjam. 4 Euro dafür hinzulegen, darüber denkt man durchaus zweimal nach. Schließlich braucht es ja auch noch einen weiteren Gang. Aber wer sich was Feines gönnen will: Hier bekommt er es. tow

Ein Crêpe, der schmeckt

So schmeckt das Essen auf dem Adventsmarkt

Äußerst beliebt ist der aus Frankreich kommende Crêpe. Ob auf Kirmes, Trödel-, oder eben Weihnachtsmärkten, der hauchdünne Eierkuchen bestreut mit Zimt und Zucker, Marmelade, Nutella, oder anderen süßen Sünden geht immer. Teuer ist er auch bei der Castroper Weihnachtsbude für den süßen Zahn, gleich neben dem Kinderkarussell. Aber, und das ist die gute Nachricht, nicht teurer als anderswo. Gefüllt mit zwei Kinderriegeln kostet der Crêpe 3,50 Euro. Die Kombination aus zerfließender Schokolade und pfannkuchenartigem Teig ist geschmacklich einwandfrei und nur zu empfehlen. Die Teigmischung ist für meinen Geschmack etwas zu Ei-lastig, deshalb gibt‘s hier einen Punkt Abzug. Aussehen tut er okay, etwas hell für meinen Geschmack, ich mag Crêpes gerne leicht gebräunt. Eine herzhafte Mahlzeit ist der Crêpe natürlich nicht – soll er ja auch nicht sein. Fazit: Satt macht er nicht, schmecken aber tut er. alr

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