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Projekt Stadtkrone blüht auf

25.000 Blumenzwiebeln im Bürgerpark gepflanzt

Dorsten Jetzt erst mal eine heiße Dusche! Mit Eishänden und krummem „Buckel“ beendete die übersichtliche Helfergruppe am Montagnachmittag die Pflanzaktion im neuen Bürgerpark Maria Lindenhof. „Wir haben nicht weniger als 25.000 Blumenzwiebeln verbuddelt“, hätte sich Marion Taube, Ideengeberin des Projektes „Stadtkrone“, allerdings mehr Beteiligung gewünscht.

25.000 Blumenzwiebeln im Bürgerpark gepflanzt

Fleißige Helfer der Pflanzaktion. (Foto: privat)

„Außer mir waren als Bürger noch die Schwestern Sabine und Sonja Przystawik sowie Klaus Schakulat mit dabei.“

Auch Herbert Wiengarten, Leiter des LWL-Wohnhauses für Suchtkranke, Im Werth, leistete mit Bernd Pape aus dem Erziehungshilfeteam sowie vier Heimbewohnern tatkräftige Unterstützung. Dann noch vier Männer vom Betriebshof der Stadt und einige „Buddelhände“ aus dem Dorstener Jugendgremium um Melanie Schallenberg – das war’s!

5000 folgen noch

In den aufgefrästen Boden entlang des Weges versenkten die freiwilligen Pflanzer die Blumenzwiebeln, auf dass im kommenden Frühjahr Tulpen und Narzissen, Krokusse und Hyazinthen ihre bunten Köpfchen aus der Krume recken. „Wir haben die Zwiebeln absichtlich am Wegesrand gepflanzt, weil dort die meisten Spaziergänger vorbeigehen und Freude an der Blumenpracht haben können“, erklärt Marion Taube.

Bürgermeisterspende

30.000 Zwiebeln insgesamt haben die Dorstener zum Erblühen ihres Bürgerparks gespendet: 10.000 davon hat Bürgermeister Tobias Stockhoff spendiert und weitere 10.000 haben die Besucher zur Auftaktveranstaltung „Strahlen“ am vergangenen Freitag (17.11.) mitgebracht. Die letzten 5000 Blumenknollen pflanzt das Team von Schaukelbaum am kommenden Samstag ins ausgefräste Logo der Stadtkrone – auf dass den Dorstenern schon bald etwas blühen möge.

„Strahlen“ zum Start in den Bürgerpark

Welchen Eindruck hat Kuratorin Marion Taube von der Auftaktveranstaltung „Strahlen“ zum Stadtkrone-Projekt am Freitagabend (17.11.)? Hier ihre Antworten.

Wie hoch war eigentlich Ihr Kulturetat für den Freitagabend?

Das Licht und damit die gesamte Atmosphäre haben wir aus technischen Bordmitteln des THW und der Freiwilligen Feuerwehren geschultert. Der Zauber des Abends war eine große ehrenamtliche gemeinschaftliche Leistung für die Bürger und Bürgerinnen dieser Stadt. Neben dem sensationellen und sehr berührenden Zuspruch so vieler Menschen, war das das eigentliche Wunder. Matthias Feller und die Sparkasse Vest in Dorsten haben uns das Holz für die Plattform der Sehnsucht ermöglicht und damit im doppelten Sinne das Fundament gelegt für die Zukunft des Ortes, denn dort auf der Inselspitze soll ja die Stadtkrone als unser lichtes Gartenhaus mit Panoramasicht errichtet werden.

Was würden Sie anders oder besser machen?

Alles war schön und würdevoll, so wie es war. Wenn sie in so großem Stile in zwei Hektar Fläche improvisieren, dann gibt es auch immer Unabwägbarkeiten, egal wie gut sie vorbereitet sind, das muss man aushalten können. Oder, wenn Menschen, wie am Freitagvormittag geschehen, einen beispielsweise hinterrücks anschwärzen und versuchen, noch am Morgen des Tages die Veranstaltung untersagen zu lassen, dann muss man schon kurz tief durchatmen. Aber in einem Team wie unserem, mit der Stadt als Verbündete, siegen immer die positiven Kräfte.

Wie geht es nun weiter?

Inhaltlich stelle ich im Februar meinen „Spielplan“ für 2018 vor. Der ist aber kein klassisches Kultur-Programm, wie es einige am Freitag vermissten. Ich bin nicht die Kulturabteilung der Stadt. Ich begleite einen Bürgerprozess mit viel Herzblut, in dem die Bürger die Akteure sind. Landschaft für alle durch Einsatz aller. Ich kann nur Akzente setzen, die hoffentlich anregend sind, um Maria Lindenhof in eine Stadtkrone der Herzen zu wandeln.

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