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Modernste Lasertechnik

Die Stadt hat einen neuen Radarwagen

Dorsten Die Stadt jagt Raser jetzt auch mit modernster Laser-Technik. Eine Kamera hinter der Windschutzscheibe visiert sogar den Gegenverkehr an. Der blaue VW Caddy kostet 180.000 Euro.

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1. Die Kamera hinter der Windschutzscheibe steht auf einem Stativ und visiert den Gegenverkehr an. Sie kann auch außerhalb des Wagens aufgestellt werden. (Foto: Stefan Diebäcker)

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2. Am Tablet stellt Sabina Radau die beiden Kameras ein. Die Entfernung der Autos, Fahrbahnbreite und - beschaffenheit sind wichtig. (Foto: Stefan Diebäcker)

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3. Akkus und die gesamte Lasertechnik sind im Heck des Blitzerwagens verborgen. (Foto: Stefan Diebäcker)

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4. Die Heckkamera misst den Verkehr in Fahrtrichtung. Das System wechselt je nach Geschwindigkeit der Autos selbstständig das Objektiv. (Foto: Stefan Diebäcker)

Auto abstellen, Kamera einschalten – fertig. Das war einmal zu „alten“ Radar-Zeiten. Wenn Sabina Radau mit dem unauffälligen VW Caddy die Raser auf Dorstens Straßen jagt, braucht sie etwa eine halbe Stunde, bis das System steht.

Neuer Dienstwagen

Denn ihr neuer Dienstwagen ist mit komplizierter Lasertechnik ausgestattet – und hat zwei Kameras, eine im Heck und eine hinter der Windschutzscheibe. „Zwei Bilder pro Sekunde können sie machen“, sagt die Mitarbeiterin des Ordnungsamtes. Ihre Erkenntnis nach einigen Arbeitstagen: Es blitzt häufiger. „Natürlich nur an Gefahrstellen“, beschwichtigt Pressesprecher Ludger Böhne.

168 Messpunkte in der Stadt

Die wurden gemeinsam mit der Polizei definiert – 168 Messpunkte gibt es in Dorsten. Dorstens neuer Super-Blitzer hat 180.000 Euro gekostet und steht 39 Stunden pro Woche an den Straßen der Stadt, weitere 25 in Gladbeck. Der alte Radarwagen ist fast neun Jahre alt und öfter mal kaputt. „Aber solange kein wirtschaftlich irreparabler Schaden auftritt, wird er weiterhin stundenweise eingesetzt“, sagt Böhne.

Der Radarwagen der Stadt wird vom 27. November bis zum 2. Dezember folgende Straßen besonders in den Blick nehmen: Lembecker Straße, Dülmener Straße, Gahlener Straße, Storchsbaumstraße. Darüber hinaus muss natürlich im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Geschwindigkeitsmessungen gerechnet werden.

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1. Die Kamera hinter der Windschutzscheibe steht auf einem Stativ und visiert den Gegenverkehr an. Sie kann auch außerhalb des Wagens aufgestellt werden. (Foto: Stefan Diebäcker)

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2. Am Tablet stellt Sabina Radau die beiden Kameras ein. Die Entfernung der Autos, Fahrbahnbreite und - beschaffenheit sind wichtig. (Foto: Stefan Diebäcker)

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3. Akkus und die gesamte Lasertechnik sind im Heck des Blitzerwagens verborgen. (Foto: Stefan Diebäcker)

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4. Die Heckkamera misst den Verkehr in Fahrtrichtung. Das System wechselt je nach Geschwindigkeit der Autos selbstständig das Objektiv. (Foto: Stefan Diebäcker)

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