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Beliebtes Winter-Event

Dorsten geht am (Eis-)Stock

Dorsten 256 Mannschaften nehmen ab 23. November an den Eisstockmasters teil. Sie beginnen früher als sonst, das Finale wird schon vor Silvester ausgetragen. Rund um das beliebte Winter-Event gibt es weitere Neuerungen.

Dorsten geht am (Eis-)Stock

Am 23. November beginnen die Eisstockmasters in der Dorstener Altstadt. Das Alte Rathaus (im Hintergrund) wird diesmal nicht „zugebaut“ und soll sogar beleuchtet werden. Foto: Klomfaß

Irgendwann Mitte September zog Florian Klomfaß die Notbremse. Das Teilnehmerfeld war komplett, auf der Warteliste standen zu diesem Zeitpunkt weitere 14 Mannschaften. „Da habe ich besser Schluss gemacht“, sagt der Organisator und Moderator der Eisstockmasters. „Mehr geht beim besten Willen nicht.“

Dorsten geht wieder am Stock. Denn die meisten Mannschaften, die den Winterspaß auf dem Marktplatz in der Altstadt mitmachen, kommen aus der Lippestadt. „Wir haben aber auch Anmeldungen aus Schermbeck und Gladbeck, aus Reken, Marl und Herten bekommen“, bestätigt Klomfaß. „Ganz viele Bekannte sind wieder dabei, aber einige Teams haben sich einfach zu spät angemeldet und müssen in diesem Jahr leider zuschauen.“ Auch das kann ja ganz lustig sein, wie die Erfahrungen aus den vergangenen 17 Jahren zeigen. In der Almhütte gegenüber dem Alten Rathaus gibt es Glühwein und andere heiße Getränke, gleich nebenan steht wie immer ein Grillstand. Das kennen Teilnehmer und Fans aus den Vorjahren.

Mit einem Feuerwerk werden die Eisstockmasters am 23. November (Donnerstag) um 18.45 Uhr eröffnet. Spätestens dann wird deutlich werden, dass die Eisfläche etwas schmaler ist als in den Vorjahren, dafür aber ein paar Meter länger. Grund ist eine Vorgabe der Stadt: Das Zelt für den Schlittschuhverleih darf aus Gründen des Brandschutzes nicht mehr vor dem Alten Rathaus stehen, es wird nun an der Längsseite vor der Targobank und dem La Piazza platziert.

Vor dem Katharinenmarkt

Erstmals starten „Dreams on Ice“ und somit auch die Eisstockmasters eine Woche vor dem Katharinenmarkt (30. November). „Das musste sein, sonst wären wir mit dem Spielplan nicht durchgekommen“, betont Klomfaß. Denn am 30. Dezember (Samstag) soll die Endrunde über die Bühne gehen, am Silvestertag wird die Eisfläche in Dorsten abgetaut und abgebaut – eine Woche eher als 2016.

Freuen dürfte das die neun Markthändler, die normalerweise ihre Stände zwischen Altem Rathaus und Tisa-Brunnen aufstellen. Sie ziehen auf eigenen Wunsch ab 20. November auf den Platz der Deutschen Einheit (vor Toom) um, die Händler in der Fußgängerzone bleiben dagegen am gewohnten Ort. Einen „Testlauf“ nennt Heike Hein (Ordnungsamt) das. „Wenn der Marktplatz 2019 umgestaltet wird, müssen die Händler auch umziehen. Sie und ihre Kunden können sich jetzt schon mal an den neuen Standort gewöhnen.“

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