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Bange Minuten auf Campingplätzen

Dorstener Familien überstanden Sturm an der Adria

Dorsten Furcheinflößende, bange zehn Minuten haben drei Dorstener Familien auf ihren Campingplätzen an der italienischen Adria erlebt: Am Donnerstag tobte ein Sturm über die Feriengebiete nahe Venedig. Dabei gab es zahlreiche Verletzte.

Dorstener Familien überstanden Sturm an der Adria

Können wieder lächeln: Familie Krüskemper aus Dorsten hat auf dem Campingplatz Union-Lido beim Unwetter am Donnerstag Angst um ihr Leben gehabt. Jetzt ist alles wieder gut.

Die Familien Krüskemper, Iwanowsky und Mattheis aus Dorsten erlebten an drei verschiedenen Campingplätzen die Schrecknisse hautnah mit. 

„Wir sind glücklicherweise unverletzt geblieben“, sagte Denise Krüskemper am Freitag in einem Telefonat mit unserer Zeitung. So viel Glück hätten nicht alle Urlauber gehabt: „Viele Menschen erlitten Blessuren.“ Auf dem Nachbargelände habe ein umstürzender Baum einen Wohnwagen zermalmt, in dem sich zum Zeitpunkt des Unwetters zwei Kinder aufhielten. „Sie konnten unverletzt aus dem Wagen gezogen werden.“

Auch ihre beiden Töchter Marie und Lena sowie ihr Ehemann Josef Krüskemper hätten das Unheil unbeschadet überstanden. „Dabei haben mein Mann und ich uns mitten im monsunartigen Regen und im tosenden Wind an der Außenmarkise unseres Wohnwagens festklammern müssen, sonst wäre die Markise mitsamt der Wohnwagenwand davongeflogen“, schilderte Krüskemper angstvolle zehn Minuten.

Dachluke gesichert

Tochter Lena habe derweil die offen stehende Dachluke im Wohnwagen gesichert. Sonst wäre sie nämlich auch dahin gewesen. Das Unwetter sei aus heiterem Himmel über die Italien-Urlauber hereingebrochen: „Es gab keine Vorwarnung, gar nichts“, sagte Krüskemper. Sie habe gegen 15 Uhr das Badehaus verlassen und gefühlt, dass sich etwas anbahnte: „Die Luft war so merkwürdig dick.“

Eine halbe Stunde später kam dann unversehens mächtiger Wind auf und trieb Tretboote vom Meeresstrand, Bäume und Äste vor sich her: „Das flog alles durch die Gegend, die Tretboote hingen dann in den Sträuchern, die Bäume begruben Autos unter sich.“ Der Regen verwandelte die Wege in Schlammpfützen.

 

 

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