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„Sportband“

Fit bleiben auf dem Raiffeisenweg

Schermbeck Für den zweiten Teil des „Sportbandes“ haben Mitarbeiterinnen des Planungsbüros DTP, Isabella de Medici und Wilma Steinmann, am Montagabend im Rathaus einen Entwurf für den Raiffeisenweg zwischen Gesamtschule und Skateranlage vorgestellt. Mehr als 40 Besuchern diskutierten die Vorschläge. Ihre Anregungen sollen in den Planungsentwurf einfließen.

Fit bleiben auf dem Raiffeisenweg

Isabella de Medici (2.v.r.) vom Planungsbüro DTP und Bürgermeister Mike Rexforth (3.v.r.) sprachen mit Bürgern über die Planungen zum Sportband. Foto: Helmut Scheffler Foto: Foto Helmut Scheffler

Geplant sind entlang des Raiffeisenwegs drei Schwerpunktbereiche („Pitstops“). Für den derzeit stark verkümmerten Spielplatz stellte de Medici zwei Varianten für größere und kleinere Kinder vor. Die Besucher favorisierten den Ausbau für kleinere Kinder, also mit Trampolin, Hüpfelementen und Geräten, die sich drehen oder wackeln. Für den zweiten „Pitstop“ am Raiffeisenweg sind „Calisthenics“ vorgesehen: Übungsmöglichkeiten zur Stärkung der Muskulatur und Beweglichkeit, zum Teil einfache Geräte für ein Ganzkörpertraining. Der dritte „Pitstop“ liegt am kleinen Parkplatz am Ostende des Raiffeisenweges. Dafür liegen noch keine Vorschläge vor.

Anwohner befürchten Lärm durch Skater

Der Spielplatz im Winkel zwischen „Im Trog“ und Raiffeisenweg soll aufgewertet werden. Dazu werden die Bäume für einen Niedrigseilgarten genutzt. Am Ostende befindet sich bereits jetzt eine Skateranlage, die bleiben und ergänzt werden soll. Auch die zwischen „Pitstops“ liegenden Bereiche des Weges werden verändert. Im Westen soll mit Baumtöpfen und Grün ein Entrée geschaffen werden. Die Rampenanlage wird neu gestaltet. An den Rändern des Wegs sind Rasenflächen vorgesehen. Am Rand der Strecke sind Betonwellen vorgesehen, die auch von Skateboardfahrern genutzt werden können. Einige Anwohner äußerten Bedenken zur möglichen Lärmentwicklung. Bürgermeister Mike Rexforth verwies darauf, dass das Sport- und Bewegungsband angelegt werde, um allen Bürgern Möglichkeiten zu bieten, sich wohlzufühlen. Rexforth: „Skaten gehört auch zu den Freizeitangeboten.“

Anregungen können Bürger in ein paar Tagen auch im Internet einbringen (dtp-essen.de/Projekte/sportband-schermbeck). Bis Januar wird der Planentwurf erstellt, der im Planungsausschuss beraten wird. Laut Fachbereichsleiter Gerd Abelt soll der Bauauftrag vor den Sommerferien vergeben werden, sodass im frühen Herbst gebaut werden könnte. Geplante Bauzeit: etwa vier Monate. Kosten: rund 700.000 Euro. 70 Prozent übernimmt das Land NRW, den Rest die Gemeinde.

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