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Im Guide Michelin 2018

Gourmet-Köche Rosin und Freitag behalten ihre Sterne

Dorsten Der Hotel- und Restaurantführer „Guide Michelin“ erreicht mit seiner Deutschland-Ausgabe 2018 erstmals die Marke von 300 Sterne-Restaurants. Zwei befinden sich weiterhin in Dorsten.

Gourmet-Köche Rosin und Freitag behalten ihre Sterne

Björn Freitag (l.) und Frank Rosin (r.), die Unternehmer des Jahres 2012, behalten ihre Michelin-Sterne. Foto: Rüdiger Eggert

Der Jubel bei Frank Rosin und Björn Freitag dürfte am Dienstagabend verhalten ausgefallen sein. Denn eigentlich hat sich ja nichts geändert. Das Restaurant von Frank Rosin in Wulfen wird auch im neuen „Guide Michelin“ mit zwei Sternen bewertet, der „Goldene Anker“ von Björn Freitag ist nach wie vor einen Gourmet-Stern wert.

Zwölf Tester unterwegs

Jedes Jahr sind für den „Michelin“-Führer zwölf Tester in der Republik unterwegs auf der Suche nach den besten Restaurants. Rosin, 1966 in Dorsten geboren, bekam 2004 seinen ersten Stern und ist seit 2011 mit zwei Sternen dekoriert. Freitag, Jahrgang 1973, darf sich bereits seit 2001 Sternekoch nennen. Ihnen gemeinsam ist außerdem die große Fernsehpräsenz – und die hat zumindest Rosin in den letzten Tagen einigen Ärger eingebracht. Seit 2009 hilft er in „Rosins Restaurants“ scheiternden Gaststättenbetreibern auf die Sprünge, aber: „Es ärgert mich, dass uns viele unterstellen, dass das, was wir machen, nicht echt sei“, sagte der Dorstener dem Branchenmagazin DWDL.

Weitere Kochshow

„Wenn bei anderen Sendungen Handlungen vorgegeben sind, denken die Leute, dass das bei uns auch so wäre.“ Demnächst geht Frank Rosin mit einer weiteren Kochshow auf Sendung. In „Gekauft, gekocht, gewonnen“ tritt er gegen einen anderen Profi-Koch an. In dem Format überraschen Rosin und sein Kontrahent an Supermarktkassen Menschen beim Einkauf. Die beiden Profiköche müssen mit allen Lebensmitteln, die bei den Supermarktkunden im Einkaufswagen liegen, ein schmackhaftes Essen zubereiten. Björn Freitag, der gestern Abend wegen Dreharbeiten telefonisch nicht zu erreichen war, ist u.a. als „Vorkoster“ für den Westdeutschen Rundfunk im Einsatz. „Der Stern ist eine Bestätigung, dass man auf sehr hohem Niveau kocht“, sagte er im vergangenen Jahr in einem Interview mit der Dorstener Zeitung.

Aus Ambitionen keinen Hehl gemacht

„Es ist immer eine Auszeichnung, wenn man sich Sternekoch nennen darf.“ Aus seinen Ambitionen, wie sein Koch-Kumpel aus Wulfen einen zweiten Michelin-Stern zu bekommen, hatte Freitag damals keinen Hehl gemacht. „Der Ehrgeiz ist definitiv da. Aber wenn der zweite Stern käme, wüsste ich spontan nicht, was ich verändern sollte. Man darf nicht vergessen, dass viele Sterne-Restaurants scheitern, weil sie meinen, mit jedem Stern noch exklusiver werden zu müssen.

Während Rosin und Freitag die Auszeichnung am Dienstag zum wiederholten Mal erhielten, dürfte der Jubel in der Nachbarstadt Haltern besonders groß gewesen sein. Die dortigen „Ratsstuben“ haben zum ersten Mal einen „Michelin“-Stern für exzellente Küche bekommen.

Die neue Ausgabe 2018 der Gourmet-Bibel ist ab Freitag im Buchhandel.

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