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Seniorenmesse

Im Alter aktiv bleiben

Dorsten Sich mit den Fragen des Alters zu beschäftigen macht nicht nur Sinn, es interessiert die Dorstener auch, und das sogar schon lange vor Erreichen des Seniorenalters. Dementsprechend voll war „Das Leo“ in Hervest am Samstag, als über 30 Aussteller und zahlreiche Besucher zur sechsten Dorstener Seniorenmesse zusammen kamen.

Im Alter aktiv bleiben

Die Krankenhaus-Mitarbeiterinnen hatten auch einen sogenannten Altersanzug im Gepäck. Foto: Marie Krzikowski

Neben zahlreichen Service-, Informations- und Dienstleitungsangeboten gab es jede halbe Stunde einen Schnupperkurs für Seniorensport und Mitmachaktionen. Krankenhaus-Mitarbeiterinnen hatten auch einen sogenannten Altersanzug im Gepäck. Gut verteilte 20 Kilogramm sollen einem das Gefühl eines 80-Jährigen geben, „wenn die Glieder steif und die Muskeln schwer werden“, so Susanne Horstenkamp. In voller Montur durfte man dann einen einfachen Parcours durchlaufen.

„Es war wirklich nicht einfach“

Messebesucherin Ellen Steinrötter wagt das Experiment und ist beeindruckt. „Es war wirklich nicht einfach, gerade das Bein zu heben, war sehr schwer. Auch der graue Star hat mich besonders eingeschränkt und machte die Sache noch anstrengender.“ Zusammen mit Fachkräften für Physio- und Ergotherapie war auch der Chefarzt der Geriatrie des St. Elisabeth-Krankenhauses, Dr. Marcus Michels, vor Ort, um Auskunft zu geben und Fragen zu beantworten. Ein weiteres großes Thema neben der körperlichen Gesundheit sei die Demenz. Der beuge man am besten vor, wenn man „ein Leben mit Aktivität und positiven Emotionen lebt“ erklärt Dr. Michels.

Friedhelm Koch vom Deutschen Roten Kreuz stimmte dem zu. „In Dorsten passiert sehr viel, um es Erkrankten und Angehörigen leichter zu machen. Hausnotrufe und Nachbarschaftshilfen werden immer besser angenommen und Rollatoren sollen jetzt sogar GPS bekommen“, sagte er.

Gesellschaftliches Problem
Alter ist ein gesellschaftliches Problem, sagte auch Wolfgang Chlebna (Selbsthilfegruppen Dorsten). Hauptsächlich die Generation Ü 50 komme zu seiner Depressions-Selbsthilfegruppe: „Gerade im Alter ist es wichtig, mit anderen zusammen zu kommen, sich auszutauschen und das Gefühl zu haben, dass man verstanden wird.“

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