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Neues aus der Innenstadt

Lippestraße wird spätestens ab März zur Baustelle

Dorsten Es hängt noch vom Wetter ab. Aber im Grunde steht der Zeitplan jetzt. Im Februar, spätestens im März, wird die Lippestraße für längere Zeit zur Baustelle.

Lippestraße wird spätestens ab März zur Baustelle

Die Lippestraße wird im März zur Baustelle, dann werden die Versorgungsleitungen erneuert. Foto: Michael Klein

„Dann werden wir dort das unterirdische Versorgungsnetz erneuern“, kündigt Katrin Frendo vom Unternehmen „Westnetz“, auf Anfrage an. Die Stromleitung wird neu gemacht, die Haushalte bekommen andere Stromkabelverbindungen, die Gas- und Wasseranschlüsse werden überprüft, „aber nur bei Bedarf ausgebessert“.

Drei Bauabschnitte


„Westnetz“ hat die Leitung des 680.000 Euro teuren Projektes inne, das – wie berichtet – mit einem Jahr Verzögerung an den Start geht. Denn erst bei der dritten Ausschreibung hatte sich mit der Dorstener Firma Baumann ein Bauunternehmer gefunden. Katrin Frendo, Sprecherin Westnetz, erläutert, dass drei Bauabschnitte geplant seien, Länge jeweils 100 Meter. „Für alle sind drei Monate Bauzeit angesetzt.“

In Phase 1 wird sich ein Bau-Schacht von der Lippestraße 37 (Ex-Commerzbank-Filiale) bis zur Hühnerstraße erstrecken. Wenn diese Strecke neu asphaltiert ist, wird die Baustelle zwischen Hühnerstraße und Klosterstraße eingerichtet, Sektor 3 ist im Herbst 2018 von der Klosterstraße bis hin zum Markt geplant.

Einschränkungen

„Es wird Einschränkungen für Kunden und Geschäftsleute geben, das bleibt nicht aus“, kündigt Bernd Lehmann vom Planungsamt der Stadt an. Die Lippestraße wird nämlich während der Bauetappen dreigeteilt: Auf der östlichen Seite wird der Schacht gegraben, vor den Geschäften gibt es einen lediglich 1,50 bis 2 Meter breiten Gehweg für die Passanten. Links und rechts der Baugrube werden zwei Meter hohe Bauzäune aufgestellt.

Die Mitte der Straße wird freigehalten, für den Baustellenverkehr und Rettungsfahrzeuge. Auf der westlichen Seite bleibt die Gasse für die Passanten frei, allerdings kann es sein, dass es geringe Behinderungen durch Hausanschluss-Arbeiten gibt. „Innerhalb der einzelnen Bauphasen ist ein Wechsel von der einen zur anderen Straßenseite auf den 100 Metern nicht möglich“, so Lehmann.

Provisorium

Der neu aufgetragene Asphalt ist ein Provisorium. „Im Herbst 2018 wollen wir dann in der Lippestraße mit Teil 1 der kompletten Neugestaltung der Fußgängerzone beginnen“, erklärt Lehmann. Laut Stadtpressesprecherin Lisa Bauckhorn werden diese Arbeiten wohl im Dezember ausgeschrieben.

Thomas Hein, Vorsitzender der Altstadt-Kaufleute, begrüßt es, dass die Stadt für den Fußgängerzonen-Umbau ein Informations- und Baustellenmarketing-Konzept erarbeiten will. „Die Pläne sind mit uns abgestimmt, wir freuen uns, dass die Innenstadt schöner wird.“ Das wird aber noch dauern. Denn vor der anschließenden Neu-Pflasterung der Essener Straße, des Marktplatzes und Recklinghäuser Straße kommen ab 2019 dort zunächst mal weitere Leitungsarbeiten an die Reihe.

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