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Fingierte Anrufe

Polizei warnt vor falschen Polizisten

Dorsten Die Polizei warnt vor Anrufen, die angeblich über ihre Notrufnummer kommen. Über 50 Menschen wurden bereits in Recklinghausen von falschen Polizisten angerufen. Jetzt gibt es erste Fälle auch in Dorsten.

Polizei warnt vor falschen Polizisten

Auch in Dorsten versuchen als Polizisten getarnte Trickdiebe an Wertgegenstände zu kommen, warnt die „richtige“ Polizei. Foto: picture alliance / dpa

Bei mindestens drei Haushalten in Dorsten klingelte am Donnerstagabend das Telefon. Auf dem Display: die Dorstener Vorwahl und dahinter die Ziffern 110. Am Telefon war angeblich ein Polizeibeamter. „Den Leuten wurde erzählt, dass auf dem Riedweg in Hervest-Dorsten eingebrochen wurde und nun eine Liste mit Namen und Adressen aufgetaucht ist und ihr Haus demnach einbruchgefährdet sei“, sagt Polizeisprecherin Ramona Hörst. Der Trick: Die angeblichen Polizisten fragen nach Besitztümern und Vermögen, kurz danach steht ein vermeintlicher Kollege vor der Tür, um die Sachen in „Sicherheit“ zu bringen. „Die Rufnummern haben die Banden meistens aus Telefonbüchern und gucken da vor allem nach Namen, die sich älter anhören“, sagt Hörst weiter. „Die meisten Leute haben aber direkt aufgelegt und die echte Polizei gerufen.“ Aber gerade ältere Menschen sagen oft erst viel später gegenüber Verwandten, dass sie ihre Wertgegenstände der „Polizei“ übergeben haben.

Täter kommen meist aus dem Ausland

Die Täter zu schnappen, ist schwierig. „Sie kommen meist aus dem Ausland und sind deshalb sehr schwer zu verfolgen“, räumt Ramona Hörst ein. „Deshalb ist die Information über die Betrugsmasche wichtig. Das ist im Moment das Einzige, das wirklich etwas bringt.“

Wichtig zu wissen ist auf jeden Fall, dass bei einem Anruf der Polizei niemals die Rufnummer (110) erscheint. „Außerdem sollte man niemals unbekannten Personen Auskunft über seine Vermögensverhältnisse geben. Die Polizei würde so etwas auch nicht fragen“, warnt die Pressesprecherin.

Wer einen fingierten Anruf bekommt, sollte sich umgehend an die Polizei wenden. „Dass am Donnerstagabend drei Anrufe in Dorsten gemeldet wurden, lässt vermuten, dass die Welle jetzt nach Dorsten überschwappt. Hier ist deshalb besondere Vorsicht geboten“, meint Ramona Hörst.

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