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Urteil am Essener Landgericht

Serien-Einbrecher geht ins Gefängnis

Dorsten/Essen Das Landgericht Essen hat das Urteil über einen 49-jährigen Serien-Einbrecher gesprochen. Der Bosnier wurde am Freitag zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Serien-Einbrecher geht ins Gefängnis

Am Essener Landgericht wurde jetzt das Urteil gesprochen: Foto: dpa Foto: Foto: Maja Hitij / dpa

Der Angeklagte war 1991 nach Deutschland eingereist, sechs Jahre später wurde er erstmals straffällig. Nach einem Zechgelage hat er sogar schon mal auf jemanden geschossen. Der Mann war damals an Schulter und Arm getroffen worden. Inzwischen war der 49-Jährige schon mehrfach im Gefängnis. Zurzeit sitzt er gerade eine dreijährige Haftstrafe wegen Einbruchsdiebstahls ab.

Zweifacher Vater

Zweimal ist der zweifache Vater schon aus Deutschland abgeschoben worden, jedes Mal war er illegal zurückgekehrt. Als er am 15. September 2016 das letzte Mal festgenommen worden ist, war er mit einem Bekannten per Fahrrad in Gelsenkirchen unterwegs.

„Die beiden sind uns aufgefallen, weil sie über den Bürgersteig gefahren sind und sich die Haustüren und Balkone angeguckt haben“, sagte einer der Polizisten, der bei der Festnahme dabei war. Und siehe da: Der 49-jährige Angeklagte hatte nicht nur einen falschen Pass dabei, sondern auch Handschuhe und Schraubendreher. „Für uns war das eindeutig Einbrecher-Werkzeug“, so der Polizist.

Kokainkonsum

Hintergrund der Einbruchstaten soll der Kokainkonsum des Angeklagten gewesen sein. Doch damit soll jetzt Schluss sein. „So kann es nicht weitergehen“, sagte der 49-Jährige im Prozess. In Alt-Wulfen war er am 19. Januar 2016 in eine Wohnung am Kleinen Ring eingestiegen. Weil er jedoch überrascht worden war, war er ohne Beute geflohen.

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