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In Schermbeck

Wirtschaftsförderer tagen zum Thema Tourismus

Schermbeck Zwei Tage, am Montag und Dienstag, geht es im Dorfgemeinschaftshaus um Weiterentwicklung und Vermarktung touristischer Angebote im Kreis.

Wirtschaftsförderer tagen zum Thema Tourismus

Die Wirtschaftsförderer und Tourismus-Experten der Kommunen des Kreises Wesel treffen am Montag und Dienstag zu einer zweitägigen Klausurtagung zusammen. Foto: Berthold Fehmer Foto: Foto: Berthold Fehmer

„Wenn man Übernachtungszahlen und Verweildauer steigern möchte, ist es wichtig, Angebote im Raum zu machen“, sagte Bürgermeister Mike Rexforth am Montag. Dem Tourist sei es egal, ob das Angebot in Schermbeck, im Kreis Wesel oder in Raesfeld zu finden sei. „Ich weiß, es klingt abgedroschen, aber: Gemeinsam sind wir stark“, warb Rexforth für eine Zusammenarbeit der Kommunen.

„Lust machen auf die Region“

Jan Kobernuß von der „ift“ Freizeit und Tourismus GmbH sprach über die Entwicklung von Pauschal-Angeboten und Bausteinen. „Es geht darum, Lust zu machen auf die Region. Auch darum, die Wünsche der Menschen zu erfahren. Ob sie sich erholen wollen, die Heimat kennenlernen wollen, sich verwöhnen lassen wollen. Im nächsten Schritt geht es darum: Wie kriege ich das jetzt, was kostet das, wo kann ich das kaufen?“ Unter der Dachmarke Niederrhein Tourismus (www.niederrhein-tourismus.de) fasse man die stärksten Angebote zusammen, sagte Monika Stallknecht von der Entwicklungsagentur des Kreises Wesel.

Afrikanische Küche
Eine Idee, die man für Schermbeck am Montagmorgen bereits entwickelt habe, fasste Tourismus-Managerin Birgit Lensing unter dem Titel „Afrikanische Küche im Naturpark“. Was zunächst exotisch klingt, würde dann vielleicht eine Führung durch die „Neue Wildnis Dämmerwald“ beinhalten, die im kommenden Jahr offiziell eröffnet werden soll (wir berichteten) sowie das afrikanische Büffet im „Haus Mühlenbrock“ enthalten, das mittlerweile auch einen Hotelbetrieb bietet. Der zweite Tag eines solchen Pauschalangebots könne eine geführte Radtour zu einem der Schermbecker Angelbetriebe integrieren – „mit Kostprobe“, so Lensing.

Große Chancen sehen Experten und Wirtschaftsförderer im Wander- und Radtourismus. Bis Mitte 2018 soll das niederländische Knotenpunktsystem zur Auszeichnung von Radwegen im Kreis Wesel fertig sein. „Das ist unglaublich einfach“, lobte Rexforth: Ortsunkundige könnten sich anhand von Zahlenreihen so in der Region orientieren, ohne sich Ortsnamen merken zu müssen.

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