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Pläne am Königswall

15-Millionen-Euro-Wohnkomplex soll am U-Turm entstehen

DORTMUND Ein Filetgrundstück der Dortmunder City soll neu bebaut werden: Zwischen Hauptbahnhof und U-Turm, gleich neben dem Fußballmuseum, könnte bis 2020 für 15 Millionen Euro ein großer Neubau-Komplex entstehen. Wenn die Politik mitspielt.

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Zwei Gebäude dieses dreiteiligen Ensembles sind für Wohnen vorgesehen, eines für Büronutzung.

Drei unterschiedlich hohe Gebäude will der Spar- und Bauverein auf einen gemeinsamen Sockel an die Ecke Königswall/Schmiedingstraße setzen.

Das Grundstück des Studieninstituts Ruhr an der Ecke Königswall/ Schmiedingstraße ist das, was man gemeinhin ein Filetgrundstück nennt. Entsprechend hoch sind die Ansprüche an eine Neubebauung nach dem Auszug des Studieninstituts in das frühere AOK-Haus auf der anderen Straßenseite. Die Stadtplaner sind überzeugt, dafür aus 17 „Bewerbungen“ den passenden Ersatz gefunden zu haben: Mit einem Entwurf des Essener Architekturbüros Koschany+Zimmer und dem Konzept des Spar- und Bauvereins.

Der verwaltungsinternen Jury sei die Auswahl nicht leicht gefallen, berichtete Planungsdezernent Ludger Wilde, doch das Gesamtkonzept des Essener Büros sei aus städtebaulicher Sicht „sehr überzeugend“. Es stelle eine sehr gute Bindung zur angrenzenden Bebauung dar und werde den städtebaulichen Anforderungen an eine nachhaltige Nutzung und anspruchsvolle Architektur gerecht.

Entscheidung fällt der Rat Ende September

Der Vorschlag sieht drei Gebäude mit fünf bis acht Etagen auf einem gemeinsamen Tiefgaragen-Sockel vor. Zwei Gebäude sollen zu Wohnhäusern mit 36 Wohnungen unterschiedlicher Größe werden, das nördliche zu einem Bürohaus mit rund 1100 Quadratmetern Fläche.

„Wohnen funktioniert in der Innenstadt“, ist Franz-Bernd Große-Wilde, Vorstandsvorsitzender des Spar- und Bauvereins, überzeugt. Schließlich ist auch das Domizil der Genossenschaft gleich nebenan in der Kampstraße mit Wohnungen kombiniert.

Wenn der Rat am 28. September grünes Licht gibt, sollen der Verkauf des städtischen Grundstücks perfekt gemacht werden und die Detailplanungs starten. 2019/20 könnte dann der Neubau-Komplex für rund 15 Millionen Euro entstehen.

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