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Feuer in Technikgebäude

450.000 Euro Schaden nach Brand am Hüttenhospital

BENNINGHOFEN Fast eine halbe Million Euro Schaden hat der Brand im Technikgebäude des Hüttenhospitals verursacht. Das teilte das Klinikum am Montag mit. Vor knapp einer Woche hatte das Feuer am Hüttenhospital einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst.

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Als die Feuerwehr vor Ort ankam, drangen dichte Rauchwolken aus dem Gebäude, in dem das Notaggregat stand.

Dichter Rauch hing wegen des Feuers auf dem Hüttenhospital-Gelände über Benninghofen.

Aktualisierung, Montag, 26. Juni, 16.40 Uhr: 450.000 Euro Schaden 

Nach dem Brand, der in der vergangenen Woche in einem externen Technikgebäude des Hüttenhospitals ausgebrochen war, laufen die Renovierungsarbeiten bereits auf Hochtouren, wie die Klinik in einer Pressemitteilung bekannt gab. Dort wird auch die Schadenshöhe benannt: „Der Gesamtschaden, der an Technik, Gebäude und darunter liegender Leichenhalle durch den Brand und die Löscharbeiten entstanden ist, beträgt etwa 450.000 Euro“, heißt es in der Pressemitteilung. Menschen waren bei dem Feuer nicht verletzt worden.

Während der Umschlussarbeiten am Trafo war am Tag des Brandes das Notstromaggregat eingeschaltet worden. Durch einen Defekt war Diesel ausgetreten, hatte sich entzündet und das Notstromaggregat in Brand gesetzt.

Aktualisierung, Dienstag, 20. Juni, 18.16 Uhr: Zwei Beatmungspatienten wurden verlegt

Nun hat sich auch das Hüttenhospital zum Brand geäußert. Im Krankenhaus selbst war nach dem Ausbruch des Brandes der Strom ausgefallen. Das Hüttenhospital war zu diesem Zeitpunkt nämlich vom regulären Stromnetz abgekoppelt, weil gerade Arbeiten in der Trafo-Station des Komplexes liefen. Nur deswegen war das Notstromaggregat angeschaltet.

Nach 50 Minuten war der Strom zurück, nachdem ein zweites Notstromaggregat in Betrieb genommen worden war. Zwei Menschen, die künstlich beatmet wurden, waren zuvor sicherheitshalber verlegt worden. Ansonsten mussten laut Krankenhaus lediglich zwei Menschen aus einem steckengebliebenen Fahrstuhl befreit werden. Geschäftsführer René Thiemann lobte in einer Pressemitteilung das "besonnene und kompetente" Handeln seiner Mitarbeiter.

Aktualisierung, Dienstag, 20. Juni, 11.44 Uhr: Aufräumarbeiten laufen

Die Feuerwehr fährt den Einsatz zurück, es gibt jedoch noch Nachlösch- und Aufräumarbeiten. Wie stark beschädigt das Notstromaggregat ist und wie hoch die Schadenshöhe ist, ist noch unbekannt. Laut Feuerwehr werden nun Techniker den Schaden begutachten.

Notstromaggregat des Hüttenhospitals brannte

Als die Feuerwehr vor Ort ankam, drangen dichte Rauchwolken aus dem Gebäude, in dem das Notaggregat stand.
Das Feuer war gegen 10.40 Uhr gelöscht. Es gab keine Verletzten.
Das Feuer war gegen 10.40 Uhr gelöscht. Es gab keine Verletzten.
Das Feuer war gegen 10.40 Uhr gelöscht. Es gab keine Verletzten.
Das Feuer war gegen 10.40 Uhr gelöscht. Es gab keine Verletzten.
Das Feuer war gegen 10.40 Uhr gelöscht. Es gab keine Verletzten.
Das Feuer war gegen 10.40 Uhr gelöscht. Es gab keine Verletzten.
Das Feuer war gegen 10.40 Uhr gelöscht. Es gab keine Verletzten.

Aktualisierung, Dienstag, 20. Juni, 11.07 Uhr: Feuer gelöscht

Das Feuer ist inzwischen gelöscht, die Rauchsäule hat sich aufgelöst. Nach Angaben der Feuerwehr gibt es keine Verletzten. Der rund 1600 Liter fassende Diesel-Tank des Notstromaggregats wurde durch die Hitze des Feuers beschädigt, etwa ein Drittel des Dieselkraftstoffs ist ausgelaufen. Die Feuerwehr, die mit knapp 100 Einsatzkräften vor Ort ist, will nun verhindern, dass der Kraftstoff in die Kanalisation läuft.

Laut Feuerwehr befindet sich das Notstromaggregat des Hüttenhospitals in einem gesonderten, massiv gebauten Gebäude auf dem Krankenhaus-Gelände. Es liegt zwischen Hüttenhospital und dem benachbarten Altenheim. In diesem Gebäude war aus noch unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Zu der Zeit hatte es laut Feuerwehr Wartungsarbeiten am Aggregat gegeben. Ob diese mit dem Ausbruch des Brandes zu tun haben, konnte die Feuerwehr nicht sagen. Die Brandursache werde nun von der Polizei ermittelt.

Weil der Rauch auch in einige Bereiche des Johanniter-Stifts gezogen war, wurden etwa eine Handvoll Bewohner in rauchfreie Bereiche verlegt. Im Hüttenhospital lief der Betrieb nach Angaben der Feuerwehr normal weiter.

Erstmeldung, Dienstag, 20. Juni, 10.33 Uhr: Video von der Rauchsäule

Gegen 9.50 Uhr schlug die Brandmeldeanlage des Hüttenhospitals Alarm und meldete den Brand an die Feuerwehr. Die ist derzeit vor Ort und löscht das Feuer.

Mehrere Leser haben sich bei uns gemeldet, auch der Twitter-User @sebastian_dra. Er hat uns ein Video der Rauchentwicklung geschickt:

@RN_DORTMUND in #Dortmund#Benninghofen / #Hüttenhospital brennt es. Wisst ihr was? @FW_Dortmundpic.twitter.com/SjlMr6LtrS

— Sebastian D. (@sebastian_dra)

20. Juni 2017

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Als die Feuerwehr vor Ort ankam, drangen dichte Rauchwolken aus dem Gebäude, in dem das Notaggregat stand.

Dichter Rauch hing wegen des Feuers auf dem Hüttenhospital-Gelände über Benninghofen.

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