Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige

Gemeindereferentin in St. Clemens

Angelika von Kölln geht in den Ruhestand

BRACKEL Im Gemeindehaus der katholischen St. Clemens-Gemeinde an der Flughafenstraße wird demnächst zumindest vorübergehend ein Zimmer frei: das Büro von Gemeindereferentin Angelika von Kölln, die in den Ruhestand geht.

/
Das Bibelsamstags-Team und ganz viele Kinder haben sich bereits am Wochenende von Angelika von Kölln verabschiedet, obwohl ihre Dienstzeit offiziell noch einige Wochen dauert.

Eine gewisse Trauerarbeit werde sie vor sich haben, sagt Angelika von Kölln.

Angelika von Kölln (64) ist in Brackel eine Institution. Seit 1994 arbeitet die ehemalige Französisch- und Religionslehrerin am Mallinckrodt-Gymnasium nun schon hauptamtlich für die St.-Clemens-Gemeinde – seit 2004 auch offiziell als vom Bischof in Paderborn beauftragte Gemeindereferentin.

Und sie hat in dieser Zeit viele Veränderungen miterlebt – vor allem natürlich das Zusammenwachsen der vier Gemeinden St. Clemens, St. Joseph, St. Nikolaus von Flüe und Vom Göttlichen Wort zum „Pastoralen Raum Dortmund Ost“.

"Wir müssen auf uns aufpassen"

Und genau darin sieht die immer noch vor Energie sprühende Angelika von Kölln eine Gefahr für die Zukunft: Die Aufgaben werden immer umfangreicher. „Wir müssen auf uns aufpassen“, sagt sie – zumal ihre Stelle nicht wiederbesetzt werde. Obgleich es besonders im Pastoralen Raum Dortmund-Ost unglaublich viele sehr engagierte Ehrenamtliche gebe, seien nicht alle Aufgaben an sie zu delegieren, sonst könne es schnell zu Überforderungen kommen. Über dieses Thema müsse sich die Katholische Kirche künftig Gedanken machen. Eventuell müsse man sich von einigen Angeboten trennen: Qualität statt Quantität.

Wenn Angelika von Kölln an ihre Dienstzeit zurückdenkt, dann haben der Mutter von vier Kindern vor allem die Arbeiten Spaß gemacht, die mit Familien zu tun hatten. Familien zusammenbringen sei immer ihr Steckenpferd gewesen. Viele zwanglose, inoffizielle Familienkreise seien in all den Jahren entstanden. Menschen, die sich einfach treffen, um gemeinsam Zeit zu verbringen – oder auch kräftig mit anpacken können: zum Beispiel beim Christkindlmarkt oder indem sie das Franz-Stock-Haus dekoriert haben. Sie selbst habe für solche Arbeiten kein Talent.

Mehr Zeit für die Familie

Auch die Arbeit mit den Kindern – zum Beispiel an den Bibelsamstagen und der Kommunion-Vorbereitung – hebt sie hervor. Durch die unverstellten Fragen der Kinder habe sie auch selbst immer über den Glauben nachgedacht.

Für sie selbst sei der Abschied ganz gewiss mit einer gewissen Trauerarbeit verbunden, auch wenn sie sicherlich der Gemeinde noch in der einen oder anderen Funktion erhalten bleibe – zum Beispiel im Beerdigungsdienst. Andererseits freue sie sich auf mehr Freizeit, die sie mit ihrem Mann und dem Rest der Familie verbringen will. Sie hat zum Beispiel sechs Enkelkinder. Außerdem unternimmt sie gerne Radtouren.

Angelika von Kölln lobt die Zusammenarbeit mit ihren beiden Chefs – zunächst Pfarrer Heinz Schreckenberg und seit 16 Jahren Pastor Ludger Keite. Beide werden bei ihrem Abschied am 2. Juli ab 11 Uhr in der St.-Clemens-Kirche den Gottesdienst gestalten. Mit dabei ist unter anderem der Chor Taktum.

/
Das Bibelsamstags-Team und ganz viele Kinder haben sich bereits am Wochenende von Angelika von Kölln verabschiedet, obwohl ihre Dienstzeit offiziell noch einige Wochen dauert.

Eine gewisse Trauerarbeit werde sie vor sich haben, sagt Angelika von Kölln.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Staus und Verspätungen

Auch Dortmunds Osten leidet unter Baustellen-Flut

IM OSTEN. Baustellen, Umleitungen, Staus: Nicht nur in Dortmunds Süden, sondern auch im Osten ist es momentan vor allem morgens alles andere als ein Vergnügen, in die City zu kommen. Auf mehreren wichtigen Straßen wird derzeit gleichzeitig gebaut. Doch Besserung ist in Sicht.mehr...

Kampf im Lebensmittelladen

Mit Besen und Schaufel gegen bewaffneten Räuber

BRACKEL Zu Szenen wie in einem Actionfilm ist es bei einem Überfall auf einen Tante-Emma-Laden in Brackel gekommen. Der Ladeninhaber und Kunden lieferten sich am Donnerstagnachmittag mit dem Räuber eine Auseinandersetzung - unter anderem mit einem Besen, einer Schaufel und einem Messer. Es wurde schmerzhaft. Wir haben mit dem Besitzer des Ladens gesprochen.mehr...

"Löwenkreisel"

Hohenbuschei bekommt schickes Büro-Quartier am Kreisverkehr

BRACKEL Ein schickes neues Wohngebiet ist auf dem früheren Kasernengelände in Brackel entstanden. Und auch die Gewerbe-Vermarktung auf Hohenbuschei kommt voran: Die Unternehmensgruppe Hoff will alle vier Eckgrundstücke des "Löwenkreisels" ebenfalls bebauen.mehr...

Rund 100 Fahrgäste gestrandet

Auto stand im Gleisbett und blockierte die U43

BRACKEL Gerd Mauser war am Montagmorgen mit der U 43 von Brackel in Richtung Innenstadt unterwegs, als die Fahrt plötzlich unterbrochen wurde und alle Fahrgäste aussteigen mussten. Mauser war dabei nicht allein: Rund 100 Menschen blieben gestrandet zurück - und warteten lange auf den Schienenersatzverkehr.mehr...

Fast wie in Bayern

Brechtener Oktoberfest lockte Familien aus der ganzen Gegend an

BRECHTEN Das gute Wetter ließ das Brechtener Oktoberfest am Sonntag in einem besonderen Licht scheinen und zog die Familien aus der Umgebung magisch an.mehr...

Alle Infos, alle Zeiten

Der Fahrplan zum Brackeler Oktoberfest

BRACKEL Das größte Stadtteilfest im Dortmunder Osten wird dieses Jahr noch größer: Von Freitag (30.9.) bis Dienstag (3.10.) steigt das Brackeler Oktoberfest. Wir blicken an dieser Stelle auf das Programm.mehr...